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Artikel vom 06.09.2010

UPS-Crew meldete Rauch im Cockpit

Frachter-Absturz in Dubai

Die Luftaufsichtsbehörde der Vereinigten Arabischen Emirate hat einen ersten kurzen Zwischenbericht zum UPS-Unglück nahe Dubai vorgestellt. Demnach hatte die Crew der Unglücksmaschine vor dem Absturz mit Rauch im Cockpit zu kämpfen.

Boeing 747-400F in UPS-Farben

Die General Civil Aviation Authority (GCAA) der Vereinigten Arabischen Emirate hat am Wochenende einen ersten kurzen Zwischenbericht zum Absturz eines Frachtflugzeugs der UPS am Freitag nahe Dubai veröffentlicht.

Demnach war die Boeing 747-400F um 18:53 Uhr Ortszeit (14:53 Zulu) in Dubai mit Ziel Köln-Bonn gestartet. Um 19:15 Uhr wurde die Center-Flugsicherung der Vereinigten Arabischen Emirate von den Kollegen in Bahrain informiert, dass die Maschine mit Rauch im Cockpit nach Dubai umgekehrt war.

Die Flugsicherung gab der Crew daraufhin eine Landeerlaubnis mit freier Bahnwahl. Allerdings war das Unglücksflugzeug dann beim Erreichen des Platzen noch zu hoch für eine Landung. Nach einem hohen Überflug leitete die Crew eine Rechtskurve ein. Kurz darauf verlor die Maschine rasch an Höhe und verschwand um 19:42 Uhr Ortszeit vom Radar.

Der Cockpit-Voice-Recorder wurde nach Angaben der GCAA noch in der Nacht geborgen, nach dem Datenschreiber wird weiterhin gesucht. Seit Sonntag wird die GCAA von Experten der US-amerikanischen NTSB unterstützt. Auch Boeing sendete ein Team.

Die in den Unfall verwickelte Maschine mit der Registrierung N571UP wurde erst im Oktober 2007 neu an UPS ausgeliefert und hatte weniger als 10.000 Flugstunden.

Stand: 06.09.2010 - 4:06 PM Uhr

Quelle: airliners.de

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