Artikel vom 09.02.2012 0
Streiks im französischen Luftverkehr auch am Donnerstag
© dpa /Yoan Valat
Vögel sitzen auf am Flugahfen Charles de Gaulle-Roissy in Paris vor einer Air-France-Maschine auf einer Stange.
Am vierten und letzten Tag des Streiks im französischen Flugverkehr sind in Frankreich erneut dutzende Flüge gestrichen worden. Vor allem Kurz- und Mittelstreckenflüge von Air France waren am Donnerstag in Paris von dem Ausstand der Piloten und weiterer Air-France-Mitarbeiter betroffen. Die Fluggesellschaft rechnete damit, dass sie 65 Prozent der Langstreckenflüge und 75 Prozent ihrer Kurz- und Mittelstrecken-Flüge würde bedienen können. Air France hatte bereits im Vorfeld hunderte Flüge vorsorglich annulliert. Der Streik kostet die Airline einer ersten Schätzung zufolge rund acht bis zehn Millionen Euro pro Tag, wie ein Sprecher am Mittwoch verlauten ließ.
Die Beschäftigten der Fluggesellschaften und Airports wollen mit den Arbeitsniederlegungen noch bis Donnerstagabend gegen Pläne der Regierung protestieren, das Streikrecht an Flughäfen einzuengen. Demnach sollen Mitarbeiter ihre Aktionen mindestens 48 Stunden vorher bekanntgeben.
Wenn der aktuelle Arbeitskampf keine Wirkung zeigt, erwägen die Gewerkschaften einen weiteren Streikaufruf, um das Gesetzesprojekt zu Fall zu bringen.
Stand: 09.02.2012 - 4:22 PM Uhr
Quelle: AFP, dpa-AFX, airliners.de
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