
Fraport und Verdi verhandeln über Bodendienste
Nach der Absage des Warnstreiks am Frankfurter Flughafen haben die Tarifpartner am Donnerstag ihre Verhandlungen wieder aufgenommen.
Zum Inhalt der Gespräche über die Zukunft der 5.500 Beschäftigten im Bodendienst wollten sich weder die Betreibergesellschaft Fraport noch die Gewerkschaft Verdi äußern.
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Er sei aber sehr optimistisch, dass deutlich vor dem 15. Dezember eine Übereinkunft erzielt werden könne, sagte Fraport-Sprecher Jürgen Harrer. Eine Einigung sei noch nicht in Sicht, bremste hingegen der stellvertretende Verdi-Landesbezirksleiter und Fraport-Aufsichtsrat Gerold Schaub.
Im Kern geht es um die Zukunft der Bodenverkehrsdienste am größten deutschen Flughafen. Das Unternehmen Fraport hat von den Arbeitnehmern ultimativ Kostensenkungsbeiträge gefordert, um das defizitäre Geschäftsfeld wieder in die schwarzen Zahlen zu bringen.
Anderenfalls müsse der Betriebsteil ausgegliedert oder verkauft werden. Fraport bezifferte den Verlust der Sparte in den ersten neun Monaten dieses Jahres auf 4,5 Millionen Euro. Zu den Aufgaben des Bodendienstes gehören unter anderem das Betanken, Reinigen und Beladen der Flugzeuge.
Verdi hatte am Mittwochabend den für Freitag geplanten Warnstreik des Bodenpersonals ausgesetzt. Zuvor hatte die Fraport Verhandlungsbereitschaft in allen strittigen Punkten erklärt.
Die Gewerkschaft will zusätzliche Schutzmechanismen vor der Ausgliederung weiterer Unternehmensteile erreichen. Insbesondere solle auch verhindert werden, dass neue Leute nur noch bei tariflich schlechter gestellten Tochtergesellschaften eingestellt werden.
dpa, ddp
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