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Artikel vom 07.12.2009

ACG eröffnet Frachtliniendienste

Personalaufstockung geplant

ACG Air Cargo Germany hat Frachtliniendienste zwischen Hahn und China aufgenommen. Um künftig auch abgelegene Flughäfen bedienen und dort einen Pilotenwechsel vorzunehmen zu können, will ACG weiteres Cockpitpersonal einstellen.

Erste Boeing 747-400SF der Air Cargo Germany - © © M.Bindseil -

Erste Boeing 747-400SF der Air Cargo Germany

Die am Flughafen Hahn beheimatete Frachtfluggesellschaft ACG Air Cargo Germany baute ihr Angebot aus und offeriert seit dem 4. Dezember Linienflüge nach Shanghai und Hongkong. Bislang hatte die Airline beide Ziele nur im Rahmen von Charteraufträgen angesteuert.

“Wir begrüßen sehr, dass die zuständige chinesische Luftfahrtbehörde uns die bereits vor Monaten beantragten Linienrechte jetzt erteilt hat”, reagierte CEO Michael Bock auf die Zustimmung aus Peking. “Dies entlastet uns sehr, da wir jetzt nicht mehr jeden einzelnen Flug extra beantragen müssen”, merkt der Airline-Chef an.

Shanghai wird künftig viermal wöchentlich bedient und Hongkong dreimal. Sämtliche Umläufe beginnen und enden in Frankfurt-Hahn, dem Heimatflughafen der Cargogesellschaft. Die Verkehre stellen in der Regel einen Mix aus Linien- und Charterflügen dar, gliedern sich also in diverse Abschnitte.

So legen die beiden geleasten Boeing 747-400SF beispielsweise Zwischenstopps in Dubai, Almaty oder anderen Destinationen in Nahost beziehungsweise Zentralasien auf ihren Flügen Richtung China ein. Abhängig ist die jeweilige Verkehrsführung von den Transportwünschen der Kunden. Diese operationelle Mischung aus Linie und Charter verbessere den durchschnittlichen Ladefaktor und reduziere das finanzielle Betriebsrisiko, illustriert Geschäftsführer Thomas Homering das auf zwei Säulen basierende Geschäftsmodell der ACG Air Cargo Germany.

Personalaufstockung

Derzeit plant die Gesellschaft, weiteres Cockpit-Personal einzustellen. Gegenwärtig stehen vierzehn Kapitäne und neun Co-Piloten auf der Gehaltsliste der deutschen Frachtfluglinie. Das macht im Schnitt sechs Besatzungen pro Frachtflugzeug. „Unser Ziel ist es, deren Anzahl auf sieben pro Frachter zu erhöhen“, kündigt CEO Bock an.

Die höhere Personaldecke ermöglicht es seinen Worten zufolge, künftig auch abgelegene Flughäfen zu bedienen und dort einen Pilotenwechsel vorzunehmen. Außerdem können dadurch potenzielle operationelle Engpässe vermieden werden, etwa verursacht durch Krankheitsfälle.

Insgesamt steigt die von ACG Air Cargo Germany beförderte Frachtmenge ebenso wie die Anzahl der Flugstunden beider B747-400SF kontinuierlich. So beförderte die Airline nach eigenen Angaben vergangenen November knapp 8.000 Tonnen und meldet für den Monatszeitraum 781 Flüge.

Stand: 07.12.2009 - 12:32 PM Uhr

Quelle: airliners.de mit ACG Air Cargo Germany

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