Maledivisches Militär hatte MH 370 nicht auf dem Radar

19.03.2014 - 14:56 0 Kommentare

Das Militär der Malediven hat Augenzeugenberichten widersprochen, wonach am Tag des Verschwindens von Flug MH 370 ein großes Flugzeug im Tiefflug über die Inselgruppe im Indischen Ozean geflogen sei.

Eine Boeing 777-200 der Malaysia Airlines - © © AirTeamImages.com - Bailey

Eine Boeing 777-200 der Malaysia Airlines © AirTeamImages.com /Bailey

Ein Bericht der Internetseite "Haveeru" nach berichteten Bewohner der Insel Kuda Huvadhoo im Süden des Archipels, ein weißes Flugzeug mit roten Streifen habe am 8. März die Insel im Tiefflug überquert. Weder die Radarstationen des Militärs noch Flughäfen hätten einen derartigen Hinweis aufgefangen, erklärten die Streitkräfte nun in einem Statement.

"Ich habe noch nie zuvor einen Jet so tief über unsere Insel fliegen sehen, ich konnte sogar genau die Türen sehen", zitierte "Haveeru" einen Augenzeugen. Das vermisste Flugzeug von Malaysia Airlines war am 8. März mit 239 Menschen an Bord auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking von den Radarschirmen verschwunden, ohne dass zuvor ein Notruf abgesetzt wurde.

Anschließend flog die Boeing 777 offenbar noch rund sieben Stunden weiter. Die malaysischen Behörden beschrieben zwei mögliche Suchgebiete, von denen aus des letzte Satellitensignal der Maschine ausgesandt wurde. Die Malediven liegen in der entgegengesetzten Richtung.

Von: dpa, AFP
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Anzeige schalten »
  • Das norwegische Forschungsschiff Seabed Constructor. Suche nach Flug MH370 geht weiter

    Fast vier Jahre nach dem Verschwinden von Flug MH370 wird nun im Indischen Ozean erneut nach Wrackteilen gesucht. Wie der "Economist" berichtet, soll das norwegische Forschungsschiff Seabed Constructor täglich in bis zu 6000 Metern Tiefe über 1200 Quadratmeter Fläche scannen. Die Suche nach dem Flugzeug war Mitte Januar 2017 offiziell eingestellt worden.

    Vom 04.01.2018

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus