Malaysia weitet Suche nach vermisster Boeing nochmals aus

07.07.2014 - 14:10 0 Kommentare

Seit dem 8. März ist eine Boeing 777-200 der Malaysia Airlines (Flugnummer MH370) verschwunden. Jetzt wird die Suche ausgeweitet, ein Marineschiff mit Mehrstrahlecholot soll im August aufbrechen.

Das mysteriöse Verschwinden von Flug MH370 bewegt die Menschen. - © © dpa - EPA/AZHAR RAHIM

Das mysteriöse Verschwinden von Flug MH370 bewegt die Menschen. © dpa /EPA/AZHAR RAHIM

Malaysia wird die Suche nach dem vor vier Monaten verschwundenen Flug MH370 noch einmal intensivieren. Verteidigungsminister Hishammuddin Hussein kündigte jetzt die Entsendung eines Marineschiffs in den südlichen Indischen Ozean an. Es soll am 4. August ablegen und mit einem Mehrstrahlecholot den Meeresgrund weit vor der australischen Küste absuchen.

Mehrere Firmen würden sich mit Spezialgeräten an der neuen Suchaktion beteiligen, sagte Hishammuddin. Auch ein ferngesteuertes Meeresfahrzeug soll dabei zum Einsatz kommen. "Die Anordnungen für eine umgehende Mobilisierung wurden erteilt, die Geräte werden vermutlich Mitte August im Suchgebiet eintreffen."

Die Boeing 777 der Malaysia Airlines war am 8. März nach dem Start in Kuala Lumpur in Richtung Peking von den Radarschirmen verschwunden. An Bord waren 239 Menschen. Über ihr Schicksal und darüber, was an Bord der Maschine passierte, herrscht völlige Ungewissheit. Laut einem unlängst veröffentlichten Expertenbericht könnte ein Druckabfall im Cockpit einen Kontrollverlust der Piloten verursacht haben. Trotz intensiver Suche wurde bislang keine Spur der Unglücksmaschine entdeckt.

Von: AFP
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Anzeige schalten »
  • Feuerlöscher am BER Erneut Bericht über Mängel am BER

    Nach dem TÜV stellt ein weiterer Bericht Risiken und Mängel beim BER fest. Das für die Terminplanung zuständige Ingenieurbüro RKS warnt laut mehrerer Medienberichte, der angestrebte Fertigstellungstermin im August 2018 sei "ohne frühzeitige Gegensteuerung bei den eintretenden Störungen stark gefährdet". Mindestens zehn Risiken lägen direkt auf oder dicht am "kritischen Weg", heißt es.

    Vom 27.11.2017
  • Amsterdam-Schiphol Störung behindert Flugverkehr in Amsterdam-Schiphol

    Eine technische Störung beim Verkehrskontrollsystem hat den Verkehr am Amsterdamer Flughafen Schiphol am Dienstagabend stark behindert. Die Ursache sei unklar, sagte der Flughafen. Allein die Fluggesellschaft KLM musste 50 Flüge annullieren.

    Vom 22.11.2017
  • Fluggastbrücken am Airport Düsseldorf. Airline haftet bei Sturz auf Passagierbrücke

    Stolpert ein Passagier auf der Fluggastbrücke, ist die Airline verantwortlich. Dies hat der BGH geurteilt und verwies ein Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf zurück. Nun muss ein Berufungsgericht den Fall prüfen.

    Vom 21.11.2017

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus