Geschichte und Geschichten
aus zehn Jahren airliners.de
Der Weg zu Deutschlands größtem Luftfahrtportal
Viel mehr als ein paar statische html-Seiten waren es damals noch nicht - es dauerte aber nicht mehr lange, bis aus airliners.de ein kleines, aber feines Portal wurde. Neben einem recht umfangreichen Flugzeuglexikon fanden sich auf den Portalseiten schon zur Jahrtausendwende weitere Inhalte wie beispielsweise eine Linksammlung (wichtig in einer Zeit vor Google), Beschreibungen zu PC-Flugsimulatoren, einen Luftfahrt-TV-Guide sowie eine kleine Community. Diese Version können Sie sich heute in unserer "Zeitmaschine" nochmal ansehen. (Weitere airliners.de-Versionen im "WayBack"-Internet-Archiv)
Aus diesen bescheidenen Anfängen hat sich airliners.de im Laufe der vergangenen zehn Jahre zum heute meistbesuchten Luftfahrt- und Tourismusportal in der offiziellen IVW-Liste deutscher Onlinemedien gemausert.
Vom Hobbyprojekt mit einigen "ehrenamtlichen" Helfern (vielen Dank an dieser Stelle vor allem an Thomas, Daniel und Stefan) ist airliners.de zwischenzeitig zu einem Unternehmen mit sechs Angestellten und Büroräumen im Pressehaus am Alexanderplatz im Zentrum Berlins gewachsen. Der Grundstein für das heutige Portal und die mittlerweile mehrfach täglich aktualisierte Berichterstattung wurde dabei schon früh gelegt.
Schon früh ein Nachrichtenportal
Schon kurz nach der Gründung gab es beispielsweise regelmäßige Luftfahrtnachrichten auf airliners.de. „Ich habe mich Mitte 2000 dazu entschlossen, mit täglichen Nachrichten anzufangen“, erinnert sich airliners.de-Inhaber Haße zurück. „Und dann kam gleich in der ersten Woche der Concorde-Absturz bei Paris.“
So wurden aus Abendschichten oft Nachtschichten - und das neben einem anstrengenden Marketing-Job im „richtigen Leben“. Aber trotzdem: Nebenher wuchs airliners.de immer weiter. Zu den Nachrichten kam nicht lange später ein erster kleiner Shop, der die immer größer dimensionierten Server refinanzierte.
Die Strategie vom deutschsprachigen Branchenportal
Mittlerweile war airliners.de-Gründer David Haße auch hauptberuflich im Onlinebusiness angekommen und arbeitete für die Nachrichten- und Stadtportale des Berliner Verlags. Weil airliners.de aber immer schneller wuchs, wurde bald klar, dass das Hobby-Projekt für den Marketing-Profi über kurz oder lang zur Hauptbeschäftigung avancieren sollte.
„Zunächst habe ich Nebenbeschäftigungs-Vereinbarungen für airliners.de unterzeichnet. Später habe ich dann aber angefangen, noch einmal zu studieren“, fasst Haße die damalige Doppelbelastung zusammen. „In den Rechnungswesen- und Journalismus-Vorlesungsstunden reifte dann die Strategie vom deutschsprachigen Luftverkehrs-Branchenportal.“
Vom „Homeoffice“ ins Pressehaus am Alexanderplatz
Während sich das Studium für Haße 2006 langsam dem Ende näherte, näherte sich im airliners.de-„Homeoffice“ langsam aber sicher auch der Platz einem Ende. Immerhin lagerten hier nicht nur die Shop-Artikel sondern zunehmend viele Akten und immer mehr Büroausstattung. Gleichzeitig wollte auch die die Branchenportal-Strategie umgesetzt werden.
Vom „Homeoffice“ zog airliners.de Anfang 2007 also ins Zentrum Berlins - eine mithelfende Ehefrau, ein studentischer Mitarbeiter und ein Versanddienstleister ermöglichten Haße den Sprung in die Selbstständigkeit.
„Heute bin ich fest davon überzeugt, dass der Schritt in die Selbstständigkeit ein richtiger Schritt war. airliners.de ist auf dem richtigen Weg“, freut sich Haße. „Die Besuchszahlen und das fantastische Feedback bestätigen mich jeden Tag und beweisen, dass airliners.de als B2B-Portal mittlerweile eine relevante Größe im Markt hat.“
Aber auch personell ist airliners.de in letzter Zeit schnell gewachsen. „Die Arbeit im mittlerweile sechsköpfigen Team macht Spaß und es ist fantastisch zu sehen, wie alle hier an airliners.de glauben. Gleichzeitig kann ich mich ein Stück weit aus dem operativen Geschäft zurückziehen und mich beispielsweise mehr dem Vertrieb im Direktkundengeschäft widmen.“
Mehr als ein Onlineportal
Da die Onlinewerbung in Deutschland trotz einer sich rasant verändernden Mediennutzung noch in den Kinderschuhen steckt, gibt es im airliners.de-Businessplan neben dem klassischen Mediageschäft weitere Standbeine:
Zum Shop kam bereits Ende 2003 mit dem „airliners.de Flugzeug-Kalender“ das erste eigene „Offline“-Produkt auf den Markt. So wurde der Bereich eCommerce nach und nach um weitere Produkte ergänzt. Innovative Artikel wie der Seatbelt-Gürtel bildeten gleichzeitig die Basis für eine breite Handelskollektion.
Für Kunden aus Industrie und Wirtschaft baut Haße zurzeit zudem mit dem bestehenden Know-how und dem vorhandenen Sourcing-Netzwerk in Fernost einen Werbemittelsektor auf, der speziell auf die Luftfahrtbranche ausgerichtet ist. „Das gehört zu unserem Full-Service-Gedanken für die Branche, den wir immer weiter verfolgen und ausbauen wollen.“
Noch lange nicht am Ziel
Aber auch inhaltlich wird airliners.de weiter wachsen: „Mit der letzten großen Überarbeitung des Portals Mitte 2009 haben wir schon viele Ideen umgesetzt. Fertig sind wir aber noch lange nicht“, blickt Haße in die Zukunft. „Wir werden uns beispielsweise redaktionell mit speziellen Sonderseiten stärker bestimmter Themenschwerpunkte annehmen.“ Auch die Community soll weiter ausgebaut und verstärkt ins Portal integriert werden.
„Lassen Sie sich überraschen, was die nächsten zehn Jahre bringen werden", wendet sich Haße an die airliners.de-Leser. „Oder besser noch: Machen Sie bei unserer Leserumfrage mit, schreiben Sie uns oder besuchen Sie uns auf unserem Messestand auf der kommenden ILA. Wir freuen uns immer über Feedback von unseren Lesern. Das ist schon seit 1999 so und wird sich auch nicht ändern!“
