Lufthansa von Devisenmangel in Venezuela betroffen

13.03.2014 - 16:29 0 Kommentare

Lufthansa wartet auf mehr als 100 Millionen Dollar aus Venezuela. Das Geld stammt aus Ticketverkäufen in der Landeswährung, wird aber seitens der Regierung nicht getauscht. Nun soll die IATA ran.

Lufthansa-Leitwerk - © © dpa - Fredrik von Erichsen

Lufthansa-Leitwerk © dpa /Fredrik von Erichsen

Die Lufthansa wartet auf viel Geld aus dem südamerikanischen Land Venezuela. Ein Sprecher des Unternehmens bezifferte die Außenstände heute auf mehr als 100 Millionen Dollar (72 Mio Euro). Sie stammen aus Ticketverkäufen in der dortigen Währung Bolivar, die wegen Devisenbeschränkungen durch die sozialistische Regierung Venezuelas bislang nicht getauscht werden konnten. "Wir haben Probleme, unser Geld aus dem Land zu holen", sagte die Lufthansa-Finanzchefin Simone Menne.

Man wolle das Problem, das andere Fluggesellschaften ebenso hätten, gemeinsam mit der Luftverkehrsorganisation IATA lösen. Lufthansa verzichtet derzeit gelegentlich auf Verbindungen nach Caracas und setzt zudem ein kleineres Flugzeug ein.

Von: dpa-AFX
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.

  • Lufthansa-Chef Carsten Spohr bei der Hauptversammlung 2018. Lufthansa-Chef sieht Grenzen des Wachstums

    Ungebremste Expansion und stetig sinkende Preise gehören nach Ansicht von Lufthansa-Chef Spohr der Vergangenheit an - nicht nur bei seiner Airline. Denn Personal und Ressourcen sind knapp geworden, sagte er bei der Lufthansa-Hauptversammlung.

    Vom 08.05.2018
  • A320neo der Lufthansa. Airbus-Probleme bremsen Lufthansa-Wachstum

    Wegen der Airbus-Lieferengpässe beim Mittelstreckenjet A320neo verzögert sich bei Lufthansa die Flottenerneuerung weiter. Die Airline-Gruppe muss in der Folge ihr geplantes Kapazitätswachstum zurückfahren.

    Vom 03.05.2018
  • Jean-Marc Janaillac. Air-France-Chef tritt im Streit um Tariferhöhung zurück

    Trotz steigender Passagierzahlen und einem operativem Gewinnsprung bei KLM kommt der französisch-niederländische Konzern Air France-KLM nicht aus den roten Zahlen. Grund sind Streiks bei Air France. Chef Jean-Marc Janaillac gibt nun sein Amt ab.

    Vom 04.05.2018

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus