Lufthansa-Traditionsflugzeug in Bremen abgestürzt

01.08.2014 - 16:39 0 Kommentare

Beim Absturz eines Lufthansa-Traditionsflugzeugs vom Typ Saab Safir sind am Mittag zwei Menschen ums Leben gekommen. Das Flugzeug war auf einem Rundflug, als es kurz nach dem Start in Bremen abstürzte.

Dunkle Rauchwolken stehen am 01.08.2014 in Bremen über einer Häuserzeile, vor der Rettungskräfte in Bereitschaft sind. Ein Kleinflugzeug war in eine Lagerhalle gestürzt.

Dunkle Rauchwolken stehen am 01.08.2014 in Bremen über einer Häuserzeile, vor der Rettungskräfte in Bereitschaft sind. Ein Kleinflugzeug war in eine Lagerhalle gestürzt.
© dpa - Carmen Jaspersen

Feuerwehrmänner löschen ein Feuer am 01.08.2014 in einer Lagerhalle in Bremen. Ein Flugzeug war in die Halle gestürzt.

Feuerwehrmänner löschen ein Feuer am 01.08.2014 in einer Lagerhalle in Bremen. Ein Flugzeug war in die Halle gestürzt.
© dpa - Carmen Jaspersen

Feuerwehrmänner löschen ein Feuer am 01.08.2014 in einer Lagerhalle in Bremen. Ein Flugzeug war in die Halle gestürzt.

Feuerwehrmänner löschen ein Feuer am 01.08.2014 in einer Lagerhalle in Bremen. Ein Flugzeug war in die Halle gestürzt.
© dpa - Carmen Jaspersen

Traditionsflugzeug Saab 91B Safir der Lufthansa Flight Training.

Traditionsflugzeug Saab 91B Safir der Lufthansa Flight Training.
© AirTeamImages.com - HAMFive

Zwei Männer sind heute Mittag beim Absturz eines historischen Sportflugzeuges in Bremen ums Leben gekommen. Bei dem Flugzeug handelt es sich um das Traditionsflugzeug Saab 91B Safir der Lufthansa Flight Training. Es war im Auftrag der ProFlight unterwegs. Nach Angaben des Luftfahrt-Eventveranstalters war das Flugzeug auf einem Rundflug.

Die Maschine stürzte nach Angaben eines Feuerwehrsprechers kurz nach dem Start in eine Lagerhalle eines Autohandels. In der Halle wurden Winterreifen gelagert. Augenzeugenberichten zufolge war das Flugzeug fast senkrecht in das Gebäude gestürzt. Die Absturzstelle im Stadtteil Huckelriede liegt nur wenige hundert Meter von der Startbahn des Bremer Flughafens entfernt.

Der Flughafen stellte seinen Betrieb für etwa eine Stunde ein, weil auch die Flughafenfeuerwehr zur Absturzstelle ausgerückt war. Insgesamt rund 100 Feuerwehrleute bekämpften den Brand mit Schaum und hatten Mühe, den Reifenbrand unter Kontrolle zu bringen. Zudem waren rund 150 Polizisten im Einsatz. Zwei Wohnhäuser wurden geräumt, verletzt wurde den Angaben nach am Boden aber niemand.

Interaktive Karte

Klick hier

Klicken Sie auf das Bild, um zu einer interaktiven Karte zu gelangen. Foto: © Google Maps Engine, airliners.de

Historisches Lufthansa-Schulungsflugzeug Saab Safir

Bei der Saab 91B "Safir" handelt es sich um eines der ersten Schulflugzeuge der Lufthansa-Verkehrsfliegerschule. Hunderte von Nachwuchspiloten wurden zwischen 1956 und 1967 auf diesem Typ ausgebildet.

2002 hatte die Lufthansa das Flugzeug mit der Kennung D-EBED komplett überarbeitet erneut Indienst gestellt. Die Flüge dienten aber nicht mehr der Ausbildung sondern der "Traditionspflege". Das bedeutet, dass das Flugzeug auf Veranstaltungen präsentiert und für Rundflüge genutzt wurde.

Der mit einem 190-PS- Lycoming O-435-A-Motor und zweiblättrigem Hartzell-Propeller ausgerüstete Traditionsflieger, ursprünglich von Saab als Militärtrainer entwickelt, fliegt bei einer maximalen Reisegeschwindigkeit von 245 Kilometern in der Stunde bis zu 1075 Kilometer weit.

Das Flugzeug war seinerzeit für Kunstflug und Instrumentenflugausbildung zugelassen, allwettertauglich war die Maschine allerdings nicht. Außer für die Schulung wurde die Safir früher auch im Post-, Fracht- und Passagiertransport eingesetzt.

Von: airliners.de mit dpa
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Anzeige schalten »
  • Eine junge Frau geht auf dem Internationalen Flughafen Sepang nahe dem malysischen Kuala Lumpur an der so genannten Wand der Hoffnung für die Passagiere von Flug MH370 vorüber. Satelliten-Fotos empfehlen neuen Suchbereich für MH370

    Aufnahmen, die das australische Transport Safety Bureau (ATSB) nun veröffentlicht hat, zeigen womöglich Trümmerteile der verschollenen Maschine von Flug MH-370. Dies deute laut ATSB auf ein neues Such-Aeral hin, das bislang nicht abgesucht wurde. Die Suche nach dem verschwundenen Flugzeug waren im Januar eingestellt worden.

    Vom 18.08.2017
  • Bei der Gepäckabfertigung war es Anfang August zu Wartezeiten von bis zu drei Stunden gekommen. Flughafen-Chef Eggenschwiler entschuldigt sich für Koffer-Chaos

    Hamburgs-Flughafenchef Michael Eggenschwiler hat sich bei den Passagieren für das Chaos bei der Gepäckabfertigung Anfang des Monats entschuldigt. Zu einem hohen Krankenstand sei hinzugekommen, dass ein Mitarbeiter die Koffer vergessen habe, sagte er dem "Hamburger Abendblatt".

    Vom 18.08.2017
  • Der Vorfall ereignete sich auf einem A380-Flug nach Houston. Akku fängt Feuer an Bord von Lufthansa-A380

    An Bord einer A380 der Lufthansa hat es ein Feuer gegeben. Der externe Akku eines mobilen Ladegeräts (Powerbank) eines Passagiers war laut Airline unter einen Sitz gerutscht und dort in Brand geraten. Die Crew habe die Flammen löschen können, es sei kein weiterer Schaden entstanden.

    Vom 10.08.2017

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus