Lufthansa setzt Tochter-Airline unter Druck

22.08.2016 - 17:11 0 Kommentare

Der Flughafen Genf könnte künftig von Eurowings Europe statt von der Swiss bedient werden. So lautet zumindest eine Überlegung des Lufthansa-Mutterkonzern. Die Swiss blickt aber zuversichtlich nach vorn.

Airbus A319 der Swiss am Flughafen Genf - © © Swiss -

Airbus A319 der Swiss am Flughafen Genf © Swiss

Die Präsenz der Fluggesellschaft Swiss am Flughafen Genf steht auf dem Prüfstand. Der Lufthansa-Mutterkonzern überprüft, ob Genf in Zukunft nicht besser von der österreichischen Billigtochter Eurowings Europe bedient werden sollte.

Ein möglicher Einsatz von Eurowings in Genf werde innerhalb der Lufthansa-Gruppe evaluiert, bestätigte Swiss-Sprecherin Sonja Ptassek gegenüber der Nachrichtenagentur sda einen Bericht der Schweizer "SonntagsZeitung". Swiss sei aber sehr zuversichtlich dass sie mit dem jetzigen Setup in Genf gut aufgestellt sei.

Helfen soll auch ein Rentabilitätsprogramm mit dem Titel "Geneva Reloaded". Bis zum Jahr 2018 soll es zu einer "signifikanten Verbesserung der Rentabilität" führen, wie die "SonntagsZeitung" berichtete. Hoffnungen ruhen unter anderem auf den neuen, spritsparenden Bombardier-Flugzeugen, die derzeit bei der Swiss eingeflottet werden. Als weltweit erste Fluggesellschaft setzt sie die neue Bombardier CSeries im Liniendienst ein.

© Andreas Spaeth, Lesen Sie auch: "Herr Koch, warum ist die CSeries das neue Flaggschiff der Swiss und nicht die 777?"

Von: dpa-AFX, gk
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Anzeige schalten »
  • Airbus der Lufthansa. Erste EU-Frist für Lufthansa-Deal läuft ab

    Im Ringen um die Air-Berlin-Töchter LGW und Niki lotet Lufthansa nach airliners.de-Informationen in Brüssel aktuell alle Möglichkeiten aus. In der Nach endet die Frist für Zugeständnisse. Gleichzeitig arbeitet der Konzern schon an einem Plan B.

    Vom 30.11.2017
  • Schild des Bundeskartellamts in Bonn: Kommt eine zweite Prüfung für die Lufthansa? Bundeskartellamt nimmt Lufthansa ins Visier

    Während die Lufthansa noch auf die Genehmigung der EU-Kommission zur Übernahme der Air-Berlin-Töchter LGW und Niki wartet, schlägt ihr in Deutschland Unmut über die gestiegenen Flugpreise entgegen. Ihr Chef gelobt Besserung. In der Rhetorik des Bundeskartellamt ist nun aber eine neue Schärfe zu erkennen.

    Vom 24.11.2017
  • Flugzeuge von Brussels Airlines und Air Berlin. Brussels und Air Berlin schieben Lufthansa an

    Monatsbilanz bei der Lufthansa Group: Im Punkt-zu-Punkt-Geschäft treiben Brussels Airlines und der Deal mit Air Berlin die Zahlen von Eurowings an. Doch auch dort geht eine Kennzahl zurück.

    Vom 09.11.2017

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus