Lufthansa Technik erneuert Vertrag mit Airbus und stellt "Fly Away Kit" vor

22.10.2014 - 13:16 0 Kommentare

Lufthansa Technik und Airbus Corporate Jets haben jetzt eine Kooperationsvereinbarung bis 2020 verlängert. Darüber hinaus wurde mit dem "Fly Away Kit" ein neues Produkt für den Markt der VVIP- und Special Mission-Flugzeuge vorgestellt.

Lufthansa Technik und Airbus Corporate Jets haben ihre  Vereinbarung für die Elite-Kabinenausstattung erneuert.

Lufthansa Technik und Airbus Corporate Jets haben ihre Vereinbarung für die Elite-Kabinenausstattung erneuert.
© Lufthansa Technik

Mitgeführt werden können im "Fly Away Kit" zum Beispiel Räder, ein mobiler  Flugzeugheber, kritische Ersatzteile oder Öl.

Mitgeführt werden können im "Fly Away Kit" zum Beispiel Räder, ein mobiler Flugzeugheber, kritische Ersatzteile oder Öl.
© Lufthansa Technik

BizJet International, US-Tochter der Lufthansa Technik, will mit einem jetzt eröffneten neuen FBO-Gebäude den Kundenservice erhöhen.

BizJet International, US-Tochter der Lufthansa Technik, will mit einem jetzt eröffneten neuen FBO-Gebäude den Kundenservice erhöhen.
© Lufthansa Technik

Die Lufthansa Technik und Airbus Corporate Jets haben ihre Vereinbarung für die Elite-Kabinenausstattung erneuert. Der Vertrag wurde jetzt bis 2020 verlängert, teilte Lufthansa Technik mit. Gestartet worden war die Kooperation mit der Einführung des Airbus Corporate Jetliner ACJ318.

Lufthansa Technik wurde im Rahmen der ursprünglichen Airbus ACJ Elite-Vereinbarung damit betraut, gemeinsam mit Airbus die Kabinen dieser Flugzeuge zu entwerfen und anschließend auszustatten. Mit der vorkonfektionierten Kabine der ACJ Elite wurde die breitere und höhere Kabine der Airbus ACJ320-Familie einem größeren Markt zugänglich gemacht, hieß es weiter.

Mitnahme wichtiger Ersatzteile an Bord

Zudem hat Lufthansa Technik jetzt ein modulares "Fly Away Kit" für VVIP- und Special Mission-Flugzeuge vorgestellt. Der Teilesatz ist den Angaben zufolge in einem LD9-Container untergebracht und stellt die Verfügbarkeit wichtiger Ersatzteile durch Mitnahme an Bord sicher.

Mitgeführt werden können zum Beispiel Räder, ein mobiler Flugzeugheber, Ersatzteile oder Öl. Es kann zum Beispiel aber auch die mobile Intensivstation der Lufthansa Technik, die Patient Transport Unit der neuen Generation, zusammen mit weiterer medizinischer Notfallausrüstung im Container untergebracht werden. Die Abmessungen eines Standard-Containers LD9 sind 3,2 Meter Breite und 2,2 Meter Tiefe bei einer Höhe von 1,6 Metern.

Neuen Hangar in Betrieb genommen

Darüber hinaus teilte das Unternehmen mit, dass BizJet International, US-Tochter der Lufthansa Technik in Tulsa, Oklahoma, einen neuen Hangar für Wartung und Innenausstattung in Betrieb genommen hat. Der Hangar kann ein Flugzeug bis zur Größe einer Boeing 737-800 aufnehmen.

Zusätzlich will BizJet mit einem jetzt eröffneten FBO-Gebäude den Kunden noch mehr Service bieten. Das Gebäude kann bis zu sieben Flugzeuge in Gulfstream-Größe in seinem Hangar aufnehmen. Im FBO integriert sind zudem unter anderem ein Konferenzraum und eine Pilotenlounge.

Von: airliners.de
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