Lufthansa gelingt guter Start ins neue Jahr

09.02.2016 - 14:47 0 Kommentare

Die Lufthansa Group hat im Januar zwei Prozent mehr Passagiere befördert als im Vorjahresmonat. Grund sind deutliche Zuwächse in Nord- und Südamerika sowie im Raum Asien/Pazifik.

Flugzeuge der Lufthansa-Group-Airlines Lufthansa, Germanwings, Swiss und Austrian Airlines. - © © Lufthansa -

Flugzeuge der Lufthansa-Group-Airlines Lufthansa, Germanwings, Swiss und Austrian Airlines. © Lufthansa

Die Lufthansa ist mit Schwung in das neue Jahr gestartet. Im Januar beförderten Europas größte Fluggesellschaft und ihre Töchter Swiss, Austrian Airlines und Eurowings dank deutlicher Zuwächse in Nord- und Südamerika sowie im Raum Asien/Pazifik rund sieben Millionen Menschen. Das ist ein Zuwachs von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie der Konzern am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Richtung Amerika und Asien/Pazifik fiel das Plus mit 2,9 beziehungsweise 2,4 Prozent noch höher aus.

Die Zuwächse lagen vor allem an einer Ausweitung des Angebots. Die Auslastung blieb mit 75,6 Prozent im Jahresvergleich stabil. Im Frachtgeschäft sank die Auslastung hingegen um 0,5 Prozentpunkte auf 64 Prozent. Insgesamt sei das Preisumfeld währungsbereinigt "deutlich rückläufig", hieß es.

Diese Statistik zeigt die Passagierzahlen und die Sitzauslastung der Lufthansa Group im Zeitraum von Januar 2015 bis Januar 2016.

Lufthansa Passage legte im Januar um 1,4 Prozent auf 4,18 Millionen Fluggäste zu. Gleichzeitig erhöhte sich die Auslastung der Maschinen leicht um 0,3 Prozentpunkte auf 76,4 Prozent. Die Eurowings beförderte rund eine Million Passagiere - 9,4 Prozent mehr als im Januar 2014. Der Sitzladefaktor stieg um 6,7 Prozentpunkte auf 72,1 Prozent, wie der Konzern informierte.

Die erstmals getrennt ausgewiesenen Zahlen der Eurowings ergeben noch mehr. So reisten die meisten Passagiere auf Kurzstrecken; die Auslastung der Maschinen lag bei 64,1 Prozent. Auf der Langstrecke mit rund 52.000 Fluggästen im Januar waren die Flugzeuge deutlich besser, nämlich zu 95,7 Prozent gefüllt.

Bei der Swiss sank die Passagierzahl um 0,9 Prozent auf rund 1,19 Millionen. Ebenfalls rückläufig war die Auslastung der Flugzeuge. Sie verringerte sich um 1,6 Prozentpunkte auf 76,2 Prozent. Austrian Airlines konnte zwar um 1,6 Prozent auf rund 617.000 Fluggäste zulegen. Gleichzeitig sank die Auslastung im Januar um 1,6 Prozentpunkte auf 70,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin hatte im Januar rund 1,57 Millionen Passagiere befördert, und damit 7,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Gleichzeitig war die Auslastung der Air-Berlin-Maschinen um 2,3 Prozentpunkte auf 80,6 Prozent gestiegen.

Von: gk, dpa-AFX

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