Lufthansa kann im Juli im Passagiergeschäft zulegen

11.08.2015 - 14:39 0 Kommentare

Die Lufthansa Group hat im Juli mehr Passagiere befördert als im Vorjahresmonat. Zudem waren die Maschinen besser gefüllt als im Juli 2014. Bei der Fracht geht der Trend weiter nach unten.

Eine Maschine der Lufthansa ist am Abend am Frankfurter Flughafen gelandet. - © © dpa - Frank Rumpenhorst

Eine Maschine der Lufthansa ist am Abend am Frankfurter Flughafen gelandet. © dpa /Frank Rumpenhorst

Fallende Ticketpreise und ein vergrößertes Flugangebot haben der Lufthansa im Juli einen stärkeren Zulauf an Passagieren beschert. Zusammen mit ihren Töchtern Germanwings, Swiss und Austrian Airlines beförderte Europas größte Fluggesellschaft rund 10,99 Millionen Passagiere und damit 4,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie sie am Dienstag in Frankfurt mitteilte.

Weil die Nachfrage stärker wuchs als das Angebot, verbesserte sich die Auslastung der Maschinen um 2,3 Prozentpunkte auf 86,9 Prozent. In den jeweiligen Verkaufswährungen sei das Preisumfeld im Jahresvergleich deutlich gesunken, hieß es.

Diese Statistik zeigt die Passagierzahlen und die Sitzauslastung der Lufthansa Group im Zeitraum von Juli 2014 bis Juli 2015.

Die deutschen Marken Lufthansa und Germanwings - Lufthansa Passage -konnten bei rund 8,1 Millionen Passagieren im Juli ein Plus von 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat verbuchen. Die Auslastung der Maschinen stieg um 2,6 Prozent auf 86,7 Prozent.

Zuwächse auch bei Swiss und Austrian

Die Lufthansa-Tochter Swiss zählte im Juli rund 1,76 Millionen Passagiere. Das waren den Angaben zufolge 5,1 Prozent mehr als im Juli 2014. Die Auslastung der Maschinen stieg um 1,1 Prozent auf 88,6 Prozent. Austrian Airlines legte um drei Prozent auf fast 1,14 Millionen Fluggäste zu. Auch waren die Maschinen besser gefüllt: Der Sitzladefaktor stieg bei Austrian Airlines im Juli um 1,9 Prozent auf 85,3 Prozent.

Im Frachtgeschäft zeigte die Entwicklung insgesamt weiter nach unten. Konzernweit beförderte die Lufthansa 156.000 Tonnen Fracht und Luftpost, 4,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Auslastung der Frachträume verschlechterte sich um 4,7 Prozentpunkte auf 63,1 Prozent.

Von: gk, dpa-AFX
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