Lufthansa Group mit 3,3 Prozent Passagierwachstum im Juli

13.08.2019 - 13:07 0 Kommentare

Die Airlines der Lufthansa Group befördern im Juli zusammen 14,6 Millionen Passagiere, auch die Auslastung steigt konzernweit leicht an. Während die Netzwerk-Airlines gut performen, bleibt Eurowings auch im Sommer schwach und baut Langstrecken ab.

Bordverkauf auf einem Lufthansa-Flug. - © © Lufthansa -

Bordverkauf auf einem Lufthansa-Flug. © Lufthansa

Die Lufthansa Group Airlines haben im Juli gut 14,6 Millionen Passagiere befördert. Das entspricht 3,3 Prozent mehr als im Juli 2018, wie der Airline-Konzern mitteilt. Die Zahl der Flüge stieg im Vorjahresvergleich um 2,3 Prozent auf knapp 110.000.

Die angebotenen Sitzkilometer aller Lufthansa-Airlines lagen um 2,5 Prozent über dem Vorjahreszeitraum, während der Absatz um 3,1 Prozent gesteigert wurde. Daraus ergibt sich ein Sitzladefaktor von 86,9 Prozent, was 0,6 Prozentpunkte mehr sind als im Juli 2018. Für den Kranich sind das nach eigenen Angaben historische Höchstwerte für Fluggäste und Auslastung.

Die Netzwerk-Airlines Lufthansa, Swiss und Austrian hatten im Juli insgesamt vier Prozent mehr Fluggäste und kamen auf insgesamt 10,6 Millionen Passagiere. Der Sitzladefaktor stieg um 0,6 Prozentpunkte auf 87,1 Prozent.

Bei den Netzwerk-Airlines des Konzerns gab es folgende Zahlen:

  • Die Lufthansa Passage zählte mit rund 6,9 Millionen Passagieren 2,8 Prozent mehr Reisende als im Juli 2018. Die Auslastung der Maschinen stieg um 0,9 Prozentpunkte auf 86,9 Prozent.
  • Die Swiss steigerte die Zahl ihrer Fluggäste um 6,5 Prozent auf rund 2,2 Millionen Passagiere. Der Sitzladefaktor lag bei 88 Prozent, was im Vergleich zum Vorjahresmonat einem Minus von 0,4 Prozentpunkten entspricht.
  • Austrian Airlines steigerte die Zahl der Passagiere im Juli um 5,7 Prozent auf rund 1,5 Millionen. Auch die Auslastung konnten die Österreicher um 1,2 Prozentpunkte auf 86,6 Prozent verbessern.

Die Juli-Zahlen im Detail

Airline
Passagiere
in Millionen
(Veränderung in Prozent*)
Sitzladefaktor
in Prozent
(Veränderung in Punkten*)
Lufthansa Passage
6,9 (+2,8)
86,9 (+0,9)
Swiss
2,2 (+6,5)
88,0 (-0,4)
Austrian
1,5 (+5,7)
86,6 (+1,2)
Netzwerk-Airlines
10,6 (+4,0)
87,1 (+0,6)
Punkt-zu-Punkt-
Airlines
4,0 (+1,5)
86,2 (+0,2)
Group gesamt
14,6 (+3,3)
86,9 (+0,6)

* = Die Veränderung bezieht sich auf den Vergleich Juli 2018 zu Juli 2019. | Quelle: Lufthansa Group

Eurowings fährt Langstrecke zurück

Eurowings und Brussels Airlines kamen im Juli auf gut vier Millionen Fluggäste, was einem Plus von 1,5 Prozent entspricht. Davon waren rund 3,7 Millionen Passagiere auf Kurzstreckenflügen und 300.000 auf Langstreckenflügen unterwegs. Dies entspricht einer Steigerung von 2,2 Prozent auf der Kurzstrecke und einer Verringerung von 6,3 Prozent auf der Langstrecke gegenüber dem Vorjahr. Der Sitzladefaktor von 86,2 Prozent war 0,2 Prozentpunkten höher als im Vergleichszeitraum.

Auf der Kurzstrecke wurden im Juli die angebotenen Sitzkilometer um 1,3 Prozent gesteigert, die verkauften Sitzkilometer stiegen im gleichen Zeitraum um 1,0 Prozent. Daraus ergibt sich auf diesen Flügen ein um 0,2 Prozentpunkte geringerer Sitzladefaktor als im Juli 2018 von 86,6 Prozent. Auf der Langstrecke ist der Sitzladefaktor im selben Zeitraum um 0,8 Prozentpunkte auf 85,2 Prozent gestiegen. Hier stand einem um 12,2 Prozent verringertem Angebot ein um 11,3 Prozent verringerter Absatz gegenüber.

Lufthansa baut in Frankfurt weiter ab

Außer Frankfurt haben alle Hubs des Konzerns ihre Passagierzahlen gesteigert. Am stärksten wuchs Zürich mit einem Plus von 6,5 Prozent, gefolgt von Wien mit 5,7 Prozent und München mit 5,3 Prozent. In Frankfurt ist die Zahl der Fluggäste um 0,4 Prozent zurückgegangen.

Luftfracht stagniert

Das Frachtangebot der gesamten Lufthansa Group lag im Juli um 9,7 Prozent über dem Vorjahr, die abgesetzten Tonnenkilometer blieben aber unverändert auf dem Wert des Vorjahresmonats. Daraus ergibt sich ein um 5,6 Prozentpunkte niedrigerer Nutzladefaktor von 58,6 Prozent.

Von: hr
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