Sparpotenzial

Lufthansa Group standardisiert Kabinen

12.02.2013 - 12:31 0 Kommentare

Die Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe haben sich im Zuge des Sparprogramms "Score" auf Standards bei der Kabinenausstattung künftiger Flugzeuggenerationen verständigt. Sitze, IFE-System und Galley sollen gemeinsam abgestimmt und eingekauft werden.

Lufthansa-Europakabine

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© Lufthansa

Lufthansa Business Class in der Boeing 747-8I

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© dpa - Arne Dedert

Die neuen Sitze in der AUA-A320-Flotte

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© AUA

Neue Business Class der Austrian Airlines auf der Langstrecke

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© Austrian Airlines

Freier Mittelsitz: Die ersten drei Reihen bei Germanwings sind den Best-Tarif-Kunden vorbehalten.

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© Germanwings

Die neue Langstreckenkabine der Austrian Airlines.

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© Austrian Airlines

Interkontinental-Economy-Kabine der Swiss

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© Swiss

Interkontinental-Business-Kabine der Swiss

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© Swiss

Die Fluggesellschaften im Lufthansa-Konzern haben sich auf eine „einheitliche Plattform bei der Ausstattung künftiger Kabinensysteme“ geeinigt. Das geht aus der aktuellen Ausgabe des Lufthansa-Mitarbeitermagazins „Lufthanseat“ hervor, berichtet das österreichische Branchenportal „Austrian Aviation Net.

Damit können die einzelnen Konzern-Gesellschaften wie Austrian Airlines oder Swiss nicht mehr alleine Entscheidungen zur Kabinenausstattung treffen. Stattdessen sollen Sitze, Inflight Entertainment und Galleys künftig gemeinsam abgestimmt und eingekauft werden. Der Lufthansa-Konzern rechnet auf Basis dieser vereinbarten Grundspezifikation mit Einsparungen von bis zu zehn Millionen Euro pro Jahr für das Sparprogramm „Score“.

Das Sparpotenzial könnte sogar ausgeweitet werden, wenn die Airlines die Kabinenspezifikation noch weiter anpassen würden. Dazu sei jedoch in vielen Fällen eine Zustimmung durch die Belegschaftsvertreter und Betriebsräte notwendig, so die Lufthansa.

Die beschlossenen Neuerungen betreffen die nächste Generation der Kabinenausstattung, die in Flugzeugen eingebaut wird, die ab 2019 in die Flotte aufgenommen werden. Aufgrund der langen Vorlaufzeiten bei Spezifikation und Produktion müssten die Weichen bereits heute gestellt werden, heißt es in dem Bericht.

"Markenspezifische Ausstattungsdetails und individuelle Farbgestaltungen, zum Beispiel bei Sitzen, Sitzgurten oder ,headrest covers‘, wird es trotz einer gemeinsamen Plattform auch künftig geben", verspricht die Lufthansa. Die Umsetzung der neuen Regeln überwachen laut dem Bericht die teilnehmenden Airlines (Lufthansa, Swiss, Austrian, Brussels und Germanwings) gemeinsam in einem Gremium.

Ende 2013 werde zudem geprüft, ob weitere Synergien gehoben werden können, wenn die Teilnehmer der verschiedenen Airlines in einer organisatorischen Einheit zusammengefasst wären, so die Lufthansa. Entscheidungen, etwa welche Sitze eingebaut werden, würden dann in Frankfurt getroffen.

Von: Roman Payer, Austrian Aviation Net
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