Mehr Fluggäste und weniger Auslastung bei der Lufthansa Group

09.03.2016 - 16:04 0 Kommentare

Die Maschinen der Lufthansa Group waren im Februar schlechter gefüllt - trotzdem hat der Konzern mehr Passagiere befördert. Das geht aus den aktuellen Zahlen hervor.

Ein Lufthansa-Logo leuchtet auf dem Flughafen in Frankfurt vor einer Anzeigetafel.  - © © dpa - Boris Roessler

Ein Lufthansa-Logo leuchtet auf dem Flughafen in Frankfurt vor einer Anzeigetafel. © dpa /Boris Roessler

Die Lufthansa Group bleibt auf Wachstumskurs: Im Februar beförderte die Lufthansa samt der Töchter Swiss, Austrian Airlines und Eurowings rund 6,9 Millionen Personen. Das ist ein Zuwachs von rund fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie der Konzern jetzt in Frankfurt mitteilte. Besonders deutlich legte die Kranich-Linie in Nord- und Südamerika sowie im Raum Naher Osten/Afrika zu. Grund für das Wachstum ist vor allem die Ausweitung des Angebots.

Die Auslastung sank im Vergleich zum Vorjahresmonat um fast zwei Prozent auf rund 72 Prozent. Im Frachtgeschäft ging die Auslastung mit fünf Prozent auf rund 68 Prozent noch deutlicher zurück. Insgesamt sei das Preisumfeld währungsbereinigt "rückläufig", hieß es.

Diese Statistik zeigt die Passagierzahlen und die Sitzauslastung der Lufthansa Group im Zeitraum von Februar 2015 bis Februar 2016.

Die Lufthansa Passage legte im Februar um rund vier Prozent auf 4,2 Millionen Fluggäste zu. Die Maschinen waren im Schnitt zu 72 Prozent ausgelastet, was einem Minus von knapp zwei Prozent entspricht.

Mit der Eurowings waren 999.000 Reisende unterwegs - ein Plus von fast 15 Prozent. Die Auslastung lag laut Konzernangaben bei etwas mehr als 71 Prozent und somit fünf mehr als im Vorjahresmonat.

© Eurowings, Lesen Sie auch: Eurowings baut die Kapazitäten aus

Bei der Swiss waren die Maschinen im Schnitt zu rund 74 Prozent gefüllt, was einem Rückgang von fast vier Prozent entspricht. Die Zahl der Passagiere blieb mit rund 1,1 Millionen auf dem Niveau des Vorjahresmonats. Austrian machte bei den Fluggästen einen Sprung um mehr als sechs Prozent: Rund 620.000 Reisende transportierte die österreichische Lufthansa-Tochter. Der Sitzladefaktor sank jedoch um rund zwei Prozent auf 70 Prozent.

Deutschlands zweitgrößte Airline, Air Berlin, hatte im Februar rund sechs Prozent weniger Passagiere befördert als im Vorjahresmonat. Insgesamt waren es rund 1,7 Millionen Fluggäste. Die Auslastung sank um einen Prozentpunkt auf rund 84 Prozent.

Von: ch, dpa-AFX
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