Lufthansa Group startet mit dickem Passagierplus ins neue Jahr

09.02.2017 - 14:40 0 Kommentare

Mit einem Plus ins neue Jahr: Die Lufthansa Group hat im Januar ihre Fluggastzahlen um 13 Prozent steigern können. Grund dafür ist eine Übernahme in Belgien.

Flugzeugmodelle von Lufthansa (Vordergrund) und Brussels Airlines. - © © EPA - Eric Lalmand

Flugzeugmodelle von Lufthansa (Vordergrund) und Brussels Airlines. © EPA /Eric Lalmand

Die Komplettübernahme von Brussels Airlines hat der Lufthansa Group im Januar ein kräftiges Passagierplus verschafft. Zusammen mit allen Töchtern beförderte der Konzern knapp 7,9 Millionen Passagiere und damit rund 13 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie er jetzt in Frankfurt mitteilte.

Die Sitzauslastung verbesserte sich um einen halben Prozentpunkt auf 76 Prozent. Im Frachtgeschäft zeigte die Entwicklung im Januar ebenfalls nach oben. Im gesamten Lufthansa-Konzern wuchs die Fracht-Verkehrsleistung um knapp fünf Prozent. Die Auslastung der Frachträume verbesserte sich um zwei Prozentpunkte auf fast 66 Prozent. Die Ticketpreise gingen unterdessen erneut deutlich nach unten, wie es hieß.

Diese Statistik zeigt die Passagierzahlen und die Sitzauslastung der Lufthansa Group im Zeitraum von Januar 2016 bis Januar 2017.

Die Lufthansa Group hatte die belgische Fluglinie Brussels Airlines Anfang Januar komplett übernommen. Sie wandert unter das Dach der Marke Eurowings, mit der der Dax-Konzern gegen andere Billigflieger wie Ryanair und Easyjet antritt.

Brussels wird erst ab 2018 für die Eurowings unterwegs sein. Trotzdem weist die Lufthansa Group schon jetzt die Verkehrszahlen der belgischen Airline, der Eurowings selbst und der zur Billigplattform gehörenden Germanwings in der neuen Rubrik "Punkt-zu-Punkt"-Airlines aus. Diese haben im Januar zusammen knapp 1,7 Millionen Fluggäste transportiert.

© Lufthansa, Lesen Sie auch: Lufthansa Group schließt Übernahme von Brussels Airlines ab

Wie groß der Anteil von Brussels daran ist, lässt sich mit Hilfe der Januar-Zahlen aus dem Jahr 2016 erahnen. Die belgische Airline hatte im Januar 2016 mehr als 466.000 gezählt, bei der gesamten Eurowings waren es damals rund eine Million Passagiere.

Auch Kernmarke, Austrian und Swiss legen zu

Bei der Kernmarke Lufthansa legte die Zahl der Fluggäste im vergangenen Monat um mehr als zwei Prozent auf 4,3 Millionen zu. Die Maschinen waren im Schnitt zu rund 78 Prozent ausgelastet. Das ist ein Plus von rund einem Prozentpunkt.

Die Swiss steigerte ihren Sitzladefaktor um einen Prozentpunkt auf 77 Prozent. Die Schweizer Lufthansa-Tochter beförderte im Januar rund 1,3 Millionen Reisende. Das sind sechs Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Austrian Airlines legte sogar um rund neun Prozent auf 668.000 Fluggäste zu. Die Maschinen der österreichischen Gesellschaft waren jedoch schlechter ausgelastet: Der Sitzladefaktor ging um einen Prozentpunkt auf 69 Prozent zurück.

Von: ch, mit Material von dpa-AFX
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