Lufthansa will First Class auf einigen Strecken langfristig erhalten

11.07.2019 - 07:21 0 Kommentare

Während bei manchem Konkurrenten die First Class einer immer luxuriöseren Business Class weichen muss, möchte Lufthansa die Nobel-Klasse auch in Zukunft anbieten. Aber nur dort, wo es sich auch lohnt.

Lufthansa First-Class-Produkt findet viel Anerkennung - © © Lufthansa Group -

Lufthansa First-Class-Produkt findet viel Anerkennung © Lufthansa Group

Lufthansa will die First Class in ihrer Langstreckenflotte langfristig erhalten, jedoch nur noch auf Strecken mit entsprechender Nachfrage einsetzen. Das bestätigte ein Lufthansa-Sprecher gegenüber airliners.de

Derzeit würde auf rund 50 Prozent der Lufthansa Group Langstrecken eine First Class angeboten. Darunter seien 40 Ziele, die von Frankfurt oder München mit einer First Class-Kabine angesteuert werden, so der Sprecher. Hinzu kommt die Langstrecken-Flotte der Swiss, die vollständig mit der Luxusklasse ausgestattet ist.

Die Nachfrage nach einem First Class Produkt sei im Lufthansa-Netzwerk sehr heterogen. Einige Strecken verzeichneten eine sehr hohe Nachfrage, weshalb die First Class auch in Zukunft je nach Destination und Marktnachfrage ein fester Bestandteil des Lufthansa-Premium-Segmentes sei, führt der Sprecher weiter aus. Zudem stelle man in den letzten Jahren eine wachsende Auslastung in der Nobel-Klasse fest.

Welche neuen Muster vielleicht eine First Class bekommen, ist offen

Rund 50 Flugzeuge der Lufthansa-Langstreckenflotte sind derzeit mit jeweils acht First-Class-Sitzen ausgestattet. Da jedoch alle A340 und unter Umständen auch einige A380 die Flotte in den nächsten fünf Jahren verlassen sollen, stellt sich die Frage, welche Maschinen künftig eine Frist Class bekommen sollen. Von den 14 bisher in München eingetroffenen A350 hat keine eine Frist Class, auch die ersten Boeing 777-9, die ab dem kommenden Jahr zunächst in Frankfurt stationiert werden, sollen zunächst keine bekommen. In Frankfurt unterhält Lufthansa ein eigenes First-Class-Terminal.

Wie genau die künftige Verteilung auf die Hubs ausfällt und wie hoch der Anteil der Maschinen mit First Class an den Konzern-Flotten ist, stehe nicht fest, heißt es aus dem Konzern. Es gebe unterschiedliche Optionen für Strecken und Airlines der Gruppe, die fortlaufend geprüft würden.

© dpa, Axel Heimken Lesen Sie auch: So ändert sich das Geschäft mit der First-Class

Von: dk
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