Lufthansa Cityline einigt sich beim Kabinenpersonal mit Tarifpartnern

03.03.2016 - 15:02 0 Kommentare

Lufthansa Cityline, die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) und Verdi haben sich beim Thema Kabinenpersonal geeinigt. Unter anderem gibt es Prämien beim Umzug zu einem der beiden Lufthansa-Hubs.

Eine Flugbegleiterin ist auf dem Weg zur Lufthansa-Basis in Frankfurt. - © © dpa - Frank Rumpenhorst

Eine Flugbegleiterin ist auf dem Weg zur Lufthansa-Basis in Frankfurt. © dpa /Frank Rumpenhorst

Die Lufthansa hat einen weiteren Tarifkonflikt gelöst. Gewerkschaften und Unternehmen einigten sich auf einen Rahmenvertrag für die rund 900 Kabinenbeschäftigten der Regionaltochter Lufthansa Cityline, wie sie am Donnerstag in Frankfurt mitteilten. Danach sollen der Belegschaft der geschlossenen Stationen Hamburg, Hannover, Berlin, Düsseldorf, Bremen und Stuttgart Abfindungen und Wechselprämien angeboten werden. Sie können aber auch zu ihren Einsätzen pendeln.

Ausscheidende könnten für jedes Beschäftigungsjahr das Anderthalbfache ihres Monatsgehalts als Abfindung erhalten. Wer nach Frankfurt oder München zieht, kann auf eine Wechselprämie von 39.000 Euro und eine Umzugspauschale von 15.000 Euro setzen, hatte die Kabinengewerkschaft Ufo bestätigt.

Auch das Pendeln zu den beiden Drehkreuzen soll möglich sein, wobei allerdings auf einen Teil des Freizeitausgleichs verzichtet werden muss, um die Kosten zu minimieren. Im Ergebnis könnten rund 420 Flugbegleiter außerhalb der Drehkreuze wohnen bleiben, teilte Lufthansa mit. Für die Piloten der Münchner Gesellschaft war bereits 2014 eine Einigung erzielt worden.

Auf den neuen Tarifvertrag hatten sich die Vertragspartner bereits vor einigen Tagen verständigt. Mit Ablauf der vereinbarten Widerrufsfrist wird er nun wirksam und hat eine Laufzeit bis zum Jahr 2020, wie die Lufthansa informierte.

Von: gk, dpa
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