Lufthansa Cargo baut Vertrieb um

18.11.2016 - 12:10 0 Kommentare

Jetzt ist es offiziell: Lufthansa Cargo ändert ihre Vertriebsstruktur. Das teilte die Fracht-Airline jetzt mit. Im Rahmen des Umbaus werden zahlreiche Positionen neu besetzt.

Fracht wird in eine MD-11F der Lufthansa Cargo verladen. - © © AirTeamImages.com - Roman Becker

Fracht wird in eine MD-11F der Lufthansa Cargo verladen. © AirTeamImages.com /Roman Becker

Lufthansa Cargo stellt ihren Vertrieb neu auf. Das teilte die Frachtfluggesellschaft jetzt mit. Künftig gebe es acht statt bisher vier Geschäftsgebiete, hieß es. Dass im Rahmen des Umbauprogrammes allerdings auch eine komplette Entscheidungsebene und ein Drittel der Führungskräfte wegfällt, war bereits Mitte September bekannt geworden.

Die bisherigen Geschäftsgebiete Europa und Afrika, Amerika und Asien/Pazifik werden neu zugeschnitten. Der Vertrieb in Deutschland bleibe weitgehend unverändert bestehen und werde wie bisher von Florian Pfaff geleitet, hieß es.

Das sind die Änderungen im Detail: Künftig gibt es die neuen Regionen West-Europa (Leitung: Thomas Egenolf), Nord- und Osteuropa (Leitung: Annette Kreuziger), Mittlerer Osten und Afrika (Leitung: Frank Beilner), USA und Kanada (Leitung: Bernhard Kindelbacher), Lateinamerika und Karibik (Leitung: Gunnar Löhr), Nord- und Nordost-Asien (Leitung: Frank Naeve) sowie Süd- und Südost-Asien (Leitung: Frank Naeve – in Personalunion).

© Lufthansa Cargo, Lesen Sie auch: Lufthansa Cargo will 500 Stellen in Deutschland abbauen

Auch weitere Bereiche des Unternehmens werden neu gefasst: "Commercial & Quality Management" (Leitung: Heide Hoffmann), "Production Control" (Leitung: Christian Lehr), "Global Handling Development & Solutions" (Leitung: Byung-Hee Glugla), "Global Handling Customer Service" (Leitung: Tanja Eibich), "Industry Development & Product Management" (Leitung: Alexander Kohnen) und "Product Development" (Leitung: Stefan Frankenhauser).

Lufthansa Cargo will jährlich insgesamt 80 Millionen Euro einsparen, davon 55 Millionen Euro Personalkosten und 25 Millionen Euro Dienstleisterkosten. Weltweit sollen bis zu 800 Arbeitsplätze gestrichen werden. Davon sollen bis zu 500 Stellen in Deutschland entfallen.

Von: ch
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