Lufthansa verkauft weitere Anteile an Amadeus

01.10.2014 - 14:17 0 Kommentare

Die Lufthansa hat durch den Verkauf von Aktien des Buchungssystem-Anbieters Amadeus rund 388 Millionen Euro eingenommen. Bereits vor zwei Jahren hatte die Airline einen ähnlichen Deal abgeschlossen.

Fahnen mit dem Logo der Deutschen Lufthansa AG. - © © dpa - Daniel Reinhardt

Fahnen mit dem Logo der Deutschen Lufthansa AG. © dpa /Daniel Reinhardt

Die Lufthansa hat sich von weiteren Anteilen am Buchungssystem-Anbieter Amadeus getrennt. Der Pensionsfonds von Europas größter Fluggesellschaft habe 13,5 Millionen Aktien bei institutionellen Anlegern platziert und einen Bruttoerlös von 388 Millionen Euro erzielt, teilte die Lufthansa am Mittwoch in Frankfurt mit. Damit sinke der Anteil des Pensionsfonds an Amadeus von vier auf ein Prozent.

Die Lufthansa hatte vor knapp zwei Jahren einen Teil ihrer Amadeus-Beteiligung auf den Pensionsfonds übertragen und weitere Anteile veräußert. Damals brachte ihr der Verkauf eines 3,61-prozentigen Anteils einen Bruttoerlös von 307 Millionen Euro ein.

Von: dpa-AFX
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.

  • Lufthansa-Chef Carsten Spohr bei der Hauptversammlung 2018. Lufthansa-Chef sieht Grenzen des Wachstums

    Ungebremste Expansion und stetig sinkende Preise gehören nach Ansicht von Lufthansa-Chef Spohr der Vergangenheit an - nicht nur bei seiner Airline. Denn Personal und Ressourcen sind knapp geworden, sagte er bei der Lufthansa-Hauptversammlung.

    Vom 08.05.2018
  • A320neo der Lufthansa. Airbus-Probleme bremsen Lufthansa-Wachstum

    Wegen der Airbus-Lieferengpässe beim Mittelstreckenjet A320neo verzögert sich bei Lufthansa die Flottenerneuerung weiter. Die Airline-Gruppe muss in der Folge ihr geplantes Kapazitätswachstum zurückfahren.

    Vom 03.05.2018
  • Flugbegleiterin von Lufthansa. Lufthansa-Mitarbeiter fordern Sonderzahlung

    Die Kabinen-Crews der Lufthansa wollen stärker am erneuten Rekordgewinn des Kranichkonzerns beteiligt werden und fordern über ihre festgeschriebene Gewinnbeteiligung hinaus eine Entlohnung. Das müsse nicht zwangsläufig Geld sein - es gehe um ein "Zeichen des Vorstands".

    Vom 03.04.2018

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus