Lufthansa nennt erste potenzielle A350-Ziele

17.02.2016 - 15:41 0 Kommentare

Die Lufthansa wird ihre ersten Flugzeuge des Typs Airbus A350 Anfang nächsten Jahres am Flughafen München stationieren. Erste potenzielle Ziele wurden jetzt genannt.

Darstellung eines Airbus A350 in den Farben der Lufthansa. - © © Airbus -

Darstellung eines Airbus A350 in den Farben der Lufthansa. © Airbus

Die Lufthansa wird ihre ersten zehn Flugzeuge vom Typ Airbus A350-900 ab Januar 2017 in München stationieren. Darüber informierte jetzt die Fluggesellschaft. An der Auslieferung der ersten A350 Ende diesen Jahres hält die Fluggesellschaft weiterhin fest, wie eine Lufthansa-Sprecherin auf Nachfrage von airliners.de sagte.

Vor ihrem Einsatz müsse die Maschine auf das Layout der Lufthansa umgerüstet und abgenommen werden, erläuterte sie. Dazu kämen unter anderem Traniningsflüge. Insgesamt sei ein Zeitraum von rund sechs Wochen bis in den Januar kommenden Jahres nötig. Als erste potenzielle A350-Ziele nannte die Lufthansa Delhi und Boston.

Insgesamt hat die Kranich-Airline 25 Flugzeuge des Typs A350 bestellt. Die zehn in München stationierten Maschinen sollen bis Mitte 2018 eingeflottet werden. Über den Einsatz und die Stationierung der restlichen 15 Flugzeuge sei noch nicht entschieden worden, so die Sprecherin.

Die A350 der Lufthansa werden je nach Konfiguration 293 beziehungsweise 319 Fluggäste befördern können - 48 (36) in der Business Class, 21 (21) in der Premium Economy und 224 (262) in der Economy Class.

Die Lufthansa hatte im Herbst 2013 knapp 60 neue Flugzeuge für ihre Langstreckenflotte bestellt. Dabei handelt es sich neben den A350-900 um 34 Flugzeuge des amerikanischen Flugzeugbauers Boeing. Bei Boeing wurden Maschinen der projektierten 777-9X geordert. Hier ist Lufthansa weltweiter Erstbesteller der geplanten 777-Neuauflage, die bis zu 400 Passagiere befördern kann. Boeing wird die 777-9X erst im Jahr 2020 ausliefern.

Bei der Flottenplanung geht die Lufthansa davon aus, dass ihr Langstreckengeschäft in den kommenden Jahren im Schnitt um drei Prozent wächst. Für den Fall, dass es besser läuft, hat sich der Kranich je 30 Kaufoptionen für die A350 und den Boeing-Flieger gesichert. Bei Airbus kann sich die Airline auch für die Langversion A350-1000 entscheiden.

Alles zum Thema Airbus A350 lesen Sie auf unserer Themenseite.

Von: gk
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