Rundschau

Letzte Fokker 100 verlässt Helvetic und Airbus hat neue Hybridpläne

14.06.2019 - 18:03 0 Kommentare

Mit einem Rundflug über die Schweiz verabschiedet Helvetic Airways ihre letzte Fokker. Derweil plant Airbus mit einem Hybridantrieb für einen A320-Nachfolger. Unsere Übersicht der täglichen Kurzmitteilungen und der Presseschau.

Eine Fokker 100 der schweizer Helvetic Airways. - © © AirTeamImages.com - Simon Willson

Eine Fokker 100 der schweizer Helvetic Airways. © AirTeamImages.com /Simon Willson

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Die Randnotizen des Tages

Nach mehr als fünfzehn Jahren in der Flotte der Helvetic Airways ist die letzte Fokker 100 offiziell ausgemustert worden, teilte die Fluggesellschaft mit. Nach einem Rundflug über der Schweiz sei die Maschine in Zürich mit einer Fontäne der Feuerwehr verabschiedet worden.

Die österreichische Billig-Airline Lauda hat eine Basis am Flughafen Palma de Mallorca eröffnet. Das teilte die Fluggesellschaft mit. Zu Beginn seien vier Flugzeuge auf der Insel stationiert.

Die Verträge der Wiener Flughafenchefs Julian Jäger und Günther Ofner sind bis September 2025 verlängert worden, wie der Flughafen mitteilt. Der Aufsichtsrat habe dies einstimmig beschlossen.

Wirtschaftsförderer fordern im Rahmen der "Ruhrkonferenz" den Flughafen Dortmund an das Schienennetz anzuschließen. Damit soll die Erreichbarkeit des Airports im östlichen Revier verbessert werden, schreibt die "Westfalenpost". Nun soll eine Machbarkeitsstudie die Wirtschaftlichkeit der geplanten Strecke untersuchen und Vorschläge für Finanzierungs- und Fördermodelle erarbeiten.

Der Flughafen Zürich hat im Mai rund 2,7 Millionen Fluggäste begrüßt. Dies sind laut Mitteilung 0,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Flugbewegungen war mit rund 24.400 Starts und Landungen nahezu identisch (Plus 0,1 Prozent). Das Frachtaufkommen lag bei circa 38.000 Tonnen (-6.7 Prozent).

Lufthansa Consulting begleitet Turkmenistan Airlines bei der Erfüllung der Easa-Anforderungen. Dies beinhaltet unter anderem die Verbesserung des Sicherheits- und Qualitätsmanagementsystems, die Entwicklung und Implementierung von Dokumentationen und Prozessen sowie die Schulung des Personals, teilte die Airline mit. Einen ersten Zwischenbericht übergaben beide Unternehmen der Easa Ende Mai.

Der ehemalige Airbus-Konzernchef Tom Enders ist neuer ehrenamtlicher Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), teilte der Verein auf Twitter mit. Die DGAP ist eine renommierte Denkfabrik und ein Netzwerk mit nach eigenen Angaben knapp 3000 Mitgliedern, sie befasst sich mit aktuellen Themen der deutschen Außenpolitik.

Das schreiben die Anderen

Airbus erwägt offenbar eine hybrid-elektrische Version der A320. In rund 15 Jahren könnte das Flugzeug die Nachfolge für die A320-Neo-Familie antreten. Das Vorhaben hänge aber laut Insidern auch davon ab, was Boeing für die Zukunft plant, schreibt "Bloomberg"

GE Aviation bekommt die Probleme mit dem größten Flugzeugtriebwerk der Welt, dem GE9X, nicht unter Kontrolle. Wegen der Motorprobleme muss Boeing den Erstflug der neuen 777X weiter verschieben, berichtet "samchui.com".

Kerosin mit genau eingestellter Zusammensetzung soll bei der Verbrennung weniger Schadstoffe freisetzen als Kerosin aus Erdöl. In Spanien wurde in einer speziellen Anlage erstmals ein solcher synthetischer Brennstoff mit Hilfe von Sonnenenergie erzeugt, schreibt "golem.de".

Das Verkehrsministerium hat eine Petition zur "kurzen Südabkurvung" am Leipziger Flughafen abgewiesen. Der Chef der Bürgerinitiative "Gegen die neue Flugroute" erläutert seine Empörung über das Ministerium und den Hausherren im Interview mit der "Leipziger Volkszeitung".

In der EU geht es um die Weichenstellung für die kommenden Jahre. Mit Ideen für eine Kerosinsteuer, neue Ticketabgaben und die CO2-Bepreisung gibt es in Sachen Klimaschutz gleich mehrere politische Ideen, die Luftfahrt-Managern Sorgen bereiten, schreibt das "Handelsblatt".

Die polnische Enter Air hält aktuell 49,9 Prozent der Anteile an Chair Airlines und strebt an, die Mehrheit zu übernehmen. Derzeit hält Leyla Ibrahimi, die Besitzerin von Air Prishtina, einen Anteil von 50,01 Prozent. Enter Air habe sich das Recht gesichert, weitere 30,01 Prozent des Aktienkapitals zu übernehmen, berichtet das Portal "Travel News".

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Von: airliners.de
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