Lauda Motion zieht in Stuttgart um

28.12.2018 - 14:13 0 Kommentare

Im kommenden Jahr wird Lauda Motion drei Maschinen in Stuttgart stationieren - und ein eigenes Terminal beziehen. Denn der österreichische Carrier setzt weiter auf Wachstum und wird die eigene Flotte noch einmal aufstocken.

Triebwerk einer A320 von Lauda Motion. - © © Thomas Ramgraber -

Triebwerk einer A320 von Lauda Motion. © Thomas Ramgraber

Lauda Motion wird am Flughafen Stuttgart umziehen. Wie eine Airport-Sprecherin auf Anfrage von airliners.de sagte, werde der österreichische Carrier spätestens zum Flugplanwechsel Ende März in den Anhang West von Terminal eins ziehen. Details zum Ablauf des Umzugs sollen Anfang des Jahres festgelegt werden.

Aktuell ist Lauda Motion noch in Terminal drei untergebracht - neben unter anderem Air France, Condor und Tuifly. Allerdings will Lauda Motion im Sommer drei Flugzeuge in Stuttgart stationieren und dementsprechend das Angebot erweitern. In einem ersten Schritt wird bereits am 1. Februar in Konkurrenz zu Austrian Airlines und Eurowings die tägliche Strecke Stuttgart-Wien aufgenommen.

Übersicht über die Terminals am Flughafen Stuttgart. Foto: © Airport Stuttgart

Der Anhang West von Terminal eins ist durch einen kurzen Durchgang von diesem aus erreichbar. Der 199 zur Entlastung des Hauptterminals eröffnete Anbau hat keine eigenen Gates, sondern lediglich Check-In-Schalter.

Mehr Flugzeuge für 2019 geplant

Der Ausbau in Stuttgart passiert, weil Lauda Motion die eigene Flotte im kommenden Jahr auf nur noch vier Flughäfen konzentrieren will: Düsseldorf, Palma de Mallorca, Stuttgart und Wien. Alle anderen Airports werden mit Verbindungen von den vier Basen aus bedient.

Gleichzeitig sollen zwei mehr als die bislang geplanten 19 Jets unterwegs sein. "Wir werden Ende des kommenden Sommers mit 21 Maschinen unterwegs sein", so Airline-Chef Andreas Gruber jüngst zu airliners.de. Die Flugzeuge mietet die Niki-Nachfolgerin bei verschiedenen Leasinggebern:

Alle 21 Maschinen sind fix, alle 21 Seriennummern stehen fest und alle Verträge sind unterschrieben.

Andreas Gruber, Chef von Lauda Motion

Hinzu kommen fünf Maschinen, die Hauptanteilseignerin Ryanair im Wet-Lease für Lauda Motion betreibt. Allerdings sollen auch diese durch eigene Airbus-Jets ersetzt werden, die im Laufe des Jahres kommen. Ab 2020 plane man komplett ohne Hilfe der irischen Mutter.

Von: cs
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus