Lauda plant weitere Basen und baut bestehende aus

13.06.2019 - 11:18 0 Kommentare

Der österreichische Billigflieger ist weiter auf Wachstumskurs. Neben zusätzlichen Maschinen will Lauda auch bestehende Basen ausbauen und weitere einrichten – auch im nicht-deutschsprachigen Raum.

Zwei Maschinen der Ryanair-Tochter Lauda am Flughafen Stuttgart. - © © AirTeamImages.com -

Zwei Maschinen der Ryanair-Tochter Lauda am Flughafen Stuttgart. © AirTeamImages.com

Das Wachstum bei der österreichischen Billigfluggesellschaft Lauda geht auch im zweiten Jahr ihres Bestehens weiter. So plant die Airline neben dem Ausbau ihrer aktuellen Basen auch die Eröffnung von mindestens einem weiteren Standort außerhalb des deutschsprachigen Raums, sagte Airlinechef Andreas Gruber gegenüber dem Fachportal "CH-Aviation". Damit wolle man eine "internationalere Marke" werden.

Laut Gruber könnten es auch zwei Basen werden. Allerdings sei es derzeit nicht so einfach, die geeinigten Standorte zu finden, da es nicht mehr so viele weiße Flecken gebe. Gruber betonte zudem, dass man einen Stützpunkt suche, an dem Ryanair nicht präsent sei.

Flugzeuge an bestehenden Basen werden aufgestockt

Neben der Suche nach neuen Standorten konzentriert sich die Ryanair-Tochter auf den Ausbau ihrer bestehenden Basen. In Wien wird die Anzahl der Maschinen schrittweise von derzeit acht auf elf im Winter und 14 im kommenden Sommer erhöht. Palma bekommt in den kommenden zwölf Monaten die fünfte Maschine. In Düsseldorf hindere die aktuelle Slot-Problematik den Low-Coster daran, mehr als sieben Maschinen zu stationieren, sagte eine Sprecherin auf Anfrage von airliners.de.

© Flughafen Düsseldorf, Lesen Sie auch: Lauda erhält Home-Carrier-Status in Düsseldorf

Neben den Basen soll auch die Flotte wachsen. In diesem Sommer ist die Airline mit 23 Maschinen unterwegs. Davon sind 19 eigene Airbus A320. Mutter Ryanair unterstützt die Österreicher in diesem Sommer noch mit vier Maschinen, um den Flugplan abfliegen zu können, so die Sprecherin weiter. Noch vor dem Sommer 2020 werde die Flotte um weitere elf Airbus A320 wachsen. Diese Maschinen hat Lauda von verschiedenen Leasingebern unter Vertrag genommen. Laut Andreas Gruber sollen die Maschinen sukzessive von Lauda "nach dem Ende ihrer ersten Vertragslaufzeit mit anderen Betreibern" übernommen werden.

Konzernchef Michael O'Leary kündigte kürzlich auf einer Pressekonferenz an, dass Tochter Lauda bis Ende 2020 mit einer Flotte von 40 Airbus-Maschinen operieren werde.

Ende Juni sind alle Ex-Niki-Jets zurück bei Lufthansa

Lauda startete mit neun ehemaligen Niki-Jets, deren Eigentümer eigentlich die Lufthansa ist. Ende Oktober einigten sich beide Seiten darauf, dass die Österreicher die Maschinen im ersten Halbjahr 2019 an Besitzerin Lufthansa zurückgehen. Laut Andreas Gruber werden die letzten vier A321 und eine A320 bis Ende Juni pünktlich an Lufthansa zurückgegeben.

Im Zuge der Einigung wurde kolportiert, dass Lufthansa die Maschinen bei ihren Töchtern Brussels und Eurowings einflotten wolle.

Von: br
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus