Interessenbekundungsverfahren

Land engagiert Berater für Hahn

11.10.2012 - 16:33 0 Kommentare

Rheinland-Pfalz hat bei der Suche nach Investoren für den Flughafen Hahn KPMG als Berater ausgewählt. Das Unternehmen soll das weltweite Interessenbekundungsverfahren begleiten.

Gangway des Flughafens Hahn - © © dpa - Fredrik von Erichsen

Gangway des Flughafens Hahn © dpa /Fredrik von Erichsen

Die Suche nach einem Investor für den angeschlagenen Hunsrück-Flughafen Hahn kostet das Land Rheinland-Pfalz voraussichtlich eine sechsstellige Summe. Diese Kosten werden für eine neue Fachberatung erwartet, wie das rheinland-pfälzische Infrastrukturministerium am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa in Mainz mitteilte. Als Berater für die Begleitung des weltweiten Interessenbekundungsverfahrens sei das Unternehmen KPMG ausgewählt worden.

«Die Markterkundung wird mehrere Monate in Anspruch nehmen, bevor eine internationale Ausschreibung geplant ist», sagte Ministeriumssprecher Joachim Winkler. «Die Investorensuche wird extern begleitet, um den komplexen vergaberechtlichen Bestimmungen gerecht zu werden.»

Die CDU-Opposition im Mainzer Landtag hatte kritisiert, dass sich die Suche nach Investoren jahrelang hinziehe. «Infrastrukturminister Roger Lewentz (SPD) hat gesagt, die Investoren stünden Schlange. Da fragen wir uns, warum macht er seine Tür nicht einfach auf?», kritisierte die CDU-Fraktion am Donnerstag. Das Ministerium verwies auf das Motto «Gründlichkeit vor Schnelligkeit». Der Flughafen gehört zu 82,5 Prozent dem Land Rheinland-Pfalz und zu 17,5 Prozent Hessen.

Von: dpa
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Anzeige schalten »
  • Blick auf den NRW-Airport Köln/Bonn. NRW will Airport Köln/Bonn nicht privatisieren

    Wird der Flughafen Köln/Bonn privatisiert? NRW-Ministerpräsident Laschet spricht sich dagegen aus und richtet auch einen Appell an den Bund. Doch eine Personalie könnte die Diskussion erneut befeuern.

    Vom 08.12.2017
  • Iata-Chef Alexandre de Juniac. Iata kritisiert EU-Fluggastrechte

    Die Iata rügt die EU für Entschädigungsregelungen bei Flugverspätungen: Niemand solle die Fehler der EU kopieren. Gleichzeitig korrigiert der Verband die Prognosen für 2017.

    Vom 05.12.2017

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus