Kreise: Bundeswehr bekommt 2016 deutlich weniger A400M geliefert

19.07.2016 - 13:07 0 Kommentare

Fünf statt neun: Die Bundeswehr bekommt in diesem Jahr weniger A400M-Transporter als geplant, heißt es in einem Medienbericht. Hintergrund seien technische Probleme des Herstellers Airbus.

Turboprop-Triebwerke der A400M. - © © airliners.de - Gunnar Kruse

Turboprop-Triebwerke der A400M. © airliners.de /Gunnar Kruse

Die Bundeswehr muss Insidern zufolge vorerst mit deutlich weniger A400M-Transportflugzeugen auskommen als vorgesehen. Nach neuen technischen Problemen in den vergangenen Monaten plane der Hersteller Airbus in diesem Jahr nur fünf statt der bisher anvisierten neun Maschinen auszuliefern, berichtete jetzt die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Dies gehe aus dem vorläufigen Auslieferungsplan hervor, den Airbus dem Bundesverteidigungsministerium vorgelegt habe. Die Bundeswehr hatte die erste Maschine aus der 2016er Tranche erst vergangene Woche erhalten.

© AirTeamImages.com, Anthony Guerra Lesen Sie auch: Airbus räumt "Materialthema" beim Militärflieger A400M ein

Airbus hatte bereits Ende April nach Rissen am Rumpf und Triebwerksproblemen bei dem Flugzeugtyp vor drohenden hohen Kosten für das Unternehmen gewarnt. Die Höhe war bisher noch nicht absehbar. Allerdings drohen bei Lieferverzögerungen grundsätzlich Kompensationsforderungen der Käufer.

Eine Ministeriumssprecherin bestätigte Bloomberg, dass Airbus einen vorläufigen Liefer- und Reparaturplan für die A400M vorgelegt habe, nannte aber keine Details. Ein Airbus-Sprecher verwies darauf, dass die Pläne noch abgestimmt würden.

Von: ch, dpa-AFX
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