Kosten für Frankfurter Terminal 3 könnten höher als geplant ausfallen

09.09.2016 - 11:47 0 Kommentare

Das neue Terminal 3 am Flughafen Frankfurt wird nicht nur später in Betrieb gehen, Airport-Betreiber Fraport rechnet auch mit höheren Baunebenkosten. Und ganz sicher ist auch der spätere Eröffnungstermin nicht.

So soll der Check-In des zukünftigen Terminal 3 auf dem Flughafen von Frankfurt einmal aussehen. - © © dpa - Fraport AG

So soll der Check-In des zukünftigen Terminal 3 auf dem Flughafen von Frankfurt einmal aussehen. © dpa /Fraport AG

Wegen Verzögerungen beim Bau des neuen Terminals 3 am Frankfurter Flughafen drohen der Betreibergesellschaft Fraport höhere Kosten. "Durch die verlängerte Prüfphase befinden wir uns nach derzeitigem Stand am oberen Ende des geplanten Kostenkorridors zwischen 2,5 und 3 Milliarden Euro oder leicht darüber", sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Fraport rechne nun mit höheren Baunebenkosten.

Der Betreiber des größten deutsche Flughafens hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass das geplante dritte Terminal in Frankfurt voraussichtlich ein Jahr später in Betrieb gehen wird als bisher angestrebt. Wegen einer längeren Planungsphase rechne der Konzern erst im Jahr 2023 mit der Inbetriebnahme. Bisher hatte Fraport 2022 angepeilt.

Ganz sicher ist auch der spätere Eröffnungstermin nicht, wie der Sprecher sagte: "Wirklich valide ist der Termin erst, wenn die Prüfphase abgeschlossen ist." 2023 sei ein voraussichtlicher Eröffnungstermin.

© dpa, Arne Dedert Lesen Sie auch: Frankfurt: Fertigstellung von Terminal 3 wird sich wohl verschieben

Von: dpa, gk
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