Kongress-Streit legt FAA teilweise lahm

25.07.2011 - 09:47 0 Kommentare

Im US-Kongress ist am Freitag keine Einigung über das Budget der Luftaufsichtsbehörde FAA erreicht worden. Daraufhin mussten am Samstag rund 4000 FAA-Beschäftigte in den Zwangsurlaub geschickt werden.

Ein Streit ums Geld im US-Kongress hat die für Flugsicherheit zuständige US-Bundesbehörde FAA teilweise lahmgelegt. Nach Medienberichten wurden 4000 FAA-Beschäftigte am Samstag beurlaubt, nachdem sich das Abgeordnetenhaus und der Senat am Freitag nicht über das Budget der Behörde hatten einigen können. Die Mitglieder beider Kammern gingen dann erst einmal ins Wochenende.

Die Sicherheit bei Flugreisen sei jedoch nicht gefährdet, sagte Verkehrsminister Ray LaHood: Fluglotsen würden als unbedingt notwendiges Personal nicht in den Zwangsurlaub geschickt. Aber neben den übrigen FAA-Beschäftigten müssen nach Medienberichten Zehntausende Bauarbeiter an verschiedenen Airports der Nation damit rechnen, dass sie finanziell auf dem Trockenen sitzen, wenn sich die Streitparteien nicht rasch einigen.

Die Arbeit der Behörde wird den Berichten zufolge seit 2007 jeweils durch eine Verlängerung des laufenden Budgets finanziert, 21 Mal sei das inzwischen vorgekommen. Diesmal habe das republikanisch beherrschte Abgeordnetenhaus eine Verlängerung aber an die Bedingung geknüpft, dass Subventionen für die Anbindung mehrerer kleiner ländlicher Airports an den Flugverkehr gestrichen würden. Die Demokraten, die im Senat die Mehrheit haben, lehnten dies als Erpressung ab.  

Von: dpa
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