Köln/Bonn: Kötter-Nachfolge wohl geregelt

10.10.2017 - 08:49 0 Kommentare

Wechsel bei den Personal- und Warenkontrollen am Flughafen Köln/Bonn: Da man dem Unternehmen Kötter vorzeitig gekündigt hatte, war man auf der Suche nach einem neuen Sicherheitsdienstleister. Nun ist der Airport offenbar fündig geworden.

Reisende warten vor dem Sicherheitsbereich im Terminal 1 am Flughafen Köln/Bonn. - © © dpa - Marius Becker

Reisende warten vor dem Sicherheitsbereich im Terminal 1 am Flughafen Köln/Bonn. © dpa /Marius Becker

Frasec übernimmt offenbar die Personal- und Warenkontrollen am Flughafen Köln/Bonn. Wie die "Rheinische Post" unter Berufung auf Branchenkreisen berichtet, soll das Tochterunternehmen des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport ab Februar kommenden Jahres an den Kontrollen eingesetzt werden. Allerdings könnten die im Ausschreibungsverfahren unterlegenen Wettbewerber noch bis Mitte Oktober Einspruch einlegen.

Frasec bestätigte dies auf Anfrage der Zeitung nicht. Allerdings hat das Unternehmen auf seiner Homepage bereits Stellenausschreibungen für den Standort Köln/Bonn geschaltet.

Auch in Berlin und Stuttgart aktiv

Die Fraport-Tochter Frasec ist nicht nur am Flughafen Frankfurt im Einsatz. Seit Ende Mai ist Frasec für die Personal- und Warenkontrollen an den beiden Berliner Flughäfen zuständig. Auch am Flughafen Stuttgart kommt das Frankfurter Unternehmen zum Einsatz.

Notwendig geworden war der Wechsel in Köln/Bonn, weil der Flughafen im Frühjahr den Kontrakt des Dienstleisters Kötter vorzeitig kündigte. Einem ehemaligen Mitarbeiter wird Betrug mit Schulungszertifikaten und Reisekostenabrechnungen vorgeworfen. Das Sicherheitsunternehmen führt aktuell noch die Personal- und Warenkontrollen am Airport durch. Der laufende Vertrag ist zu Ende Januar 2018 gekündigt - er lief eigentlich bis 2021. Kötter bleibt weiterhin für die Überprüfung der UPS-Fracht in Köln/Bonn zuständig. Auch die Passagierkontrollen am Airport fallen in den Bereich von Kötter - dort gab es jüngst Probleme:

© Kötter Services, Lesen Sie auch: Behörde prüft Kötter-Dienstpläne

Von: cs
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