Köln/Bonn schließt Bahnsanierung ab

30.11.2018 - 10:47 0 Kommentare

Am Flughafen Köln/Bonn geht an diesem Wochenende die Generalsanierung der großen Start- und Landebahn zu Ende. Ganz fertig ist man allerdings noch nicht - es stehen Nacharbeiten an.

Die große Start- und Landebahn (06/24, 3,8 Kilometer lang) ist grün markiert. - © © Google Maps -

Die große Start- und Landebahn (06/24, 3,8 Kilometer lang) ist grün markiert. © Google Maps

Der Flughafen Köln/Bonn schließt an diesem Wochenende die Generalsanierung der großen Start- und Landebahn ab. Seit April wurden an 34 Wochenenden die oberen zwei Asphaltschichten bei laufendem Betrieb abschnittsweise abgetragen und erneuert, teilte der Airport mit. Dabei wurden 73.000 Tonnen Asphalt verbaut.

Die 3815 Meter lange und über 60 Meter breite Bahn ging 1995 in Betrieb und musste nach 20 Jahren Dauerbetrieb saniert werden. Gearbeitet wurde an den Wochenenden während eines rund 30-stündigen Zeitfensters. Dafür wurde die Piste für den Flugverkehr komplett gesperrt und der Verkehr über die anderen Bahnen abgewickelt.

Quote Mit der Generalsanierung der großen Start- und Landebahn geht eines der größten Bauprojekte in der Geschichte des Airports zu Ende. Johan Vanneste, Chef des Flughafens Köln/Bonn

Gleichzeitig wurde die Bahnbefeuerung auf energiesparende LED-Technologie umgerüstet und eine Bahnzustandsmeldeanlage eingebaut, die potenzielle Schäden durch das Wetter automatisch mitteilt. Nacharbeiten erforderlich

Nacharbeiten erforderlich

Allerdings muss nachgearbeitet werden. Denn bei den Qualitätsüberprüfungen wurde festgestellt, dass die Qualität der neuen obersten Asphaltdeckschicht in einem Teilbereich nicht den vom Flughafen vorgegebenen Kriterien entspricht.

Durchgeführt werden die Arbeiten Mitte Mai. Dazu wird die Bahn erneut von Samstag bis Sonntag gesperrt. Weitere Arbeiten werden in der anschließenden Woche während des laufenden Betriebs durchgeführt.

Mit dem sogenannten "Grooving" enden im Herbst 2019 die Arbeiten an der großen der Piste. Dabei werden Rillen in die Pistenoberfläche gefräst, um bei starken Regenfällen ein Abrinnen des Wassers zu gewährleisten. Dazu muss die Piste nochmals gesperrt werden.

Von: br
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