Keine Zulassung für größere Maschinen am Flugplatz Eberswalde-Finow

05.05.2008 - 19:29 0 Kommentare

Auf dem Flugplatz Eberswalde-Finow dürfen keine größeren Passagiermaschinen landen. Das stellte die Gemeinsame Landesplanung Berlin-Brandenburg im jetzt abgeschlossenen Raumordnungsverfahren zu dem Flugplatz fest, wie das Potsdamer Infrastrukturministerium am Montag mitteilte. Die Umwandlung in einen Regionalflughafen und die Erhöhung der sogenannten Startmasse seien mit den Zielen zur Flughafenplanung und dem Entwurf des Landesentwicklungsplanes Berlin-Brandenburg nicht zu vereinbaren.

Die Tower Finow GmbH als Betreiber hatte beantragt, den bisherigen Verkehrslandeplatz Eberswalde zum Regionalflughafen auszubauen und die zulässige Startmasse der Flugzeuge auf 85 Tonnen zu erhöhen. Dieses Gewicht haben größere Passagiermaschinen, wie sie unter anderem von Billigfluglinien eingesetzt werden. Mit der Entscheidung im Raumordnungsverfahren werden sich in Eberswalde-Finow mit großer Wahrscheinlichkeit Billigfluganbieter nicht etablieren können.

Die Gemeinsame Landesplanungskonferenz von Berlin und Brandenburg hatte im Juli 2007 entschieden, den Linien- und Pauschalflugverkehr auf den künftigen Großflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) zu konzentrieren. Die Regionalflughäfen in der Region wurden im Wesentlichen auf Maschinen bis 14 Tonnen Gewicht beschränkt.

Von: ddp
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