Jettainer und Dokasch kooperieren bei Container-Reparatur

16.03.2016 - 11:03 0 Kommentare

Die Lufthansa-Cargo-Tochter Jettainer und der deutsche Luftfracht-Lademittelhersteller Dokasch kooperieren zukünftig bei der Reparatur von beschädigten Cargo-Containern. Für Leasing-Kunden gibt es dazu auch ein neues Angebot.

Jettainer-Geschäftsführer Carsten Hernig und Marcus Franke, Prokurist und verantwortlicher Geschäftsfeldleiter der Business Unit

Jettainer-Geschäftsführer Carsten Hernig und Marcus Franke, Prokurist und verantwortlicher Geschäftsfeldleiter der Business Unit "Standard ULDs" der Dokasch Unternehmensgruppe. © Jettainer

Der Lademittelmanager Jettainer und der Hersteller von Containern und Paletten Dokasch haben eine enge Zusammenarbeit bei der Reparatur beschädigter Luftfracht-Transportgeräte vereinbart. Defekte Einheiten sollen künftig am Standort Staudt von Dokasch in Rheinland-Pfalz repariert werden, teilten die beiden deutschen Luftfracht-Spezialisten jetzt auf dem World Cargo Symposiums (WCS) in Berlin mit.

Airlines setzen so genannte "Lightweights" immer häufiger speziell wegen der Gewichtsersparnis ein, die zu Kostenreduzierungen aufgrund geringeren Kerosinverbrauchs führt. Durch ihre aus Synthetikfasern bestehenden Wände sind Leichtgewichtscontainer im Vergleich zu traditionellen Alucontainern zwar weniger anfällig für Beschädigungen, sagte Vertriebschef Marcus Franke von Dokasch anlässlich der Unterzeichnung der Kooperation. Dennoch würden Beschädigungen von Lademitteln in der Praxis relativ häufig vorkommen.

Zugleich stellte Dokasch ein neues Produkt namens "RE Lease" vor. Dabei bezahlen Airlines eine monatliche Mietrate für ein Lademittel, das die Reparatur ihrer Geräte durch Dokasch im Falle einer Beschädigung beinhaltet. Das Produkt ist eine Option zur gängigen Praxs, nach der Airlines oder Lademittelmanager wie Jettainer Paletten und Container von Dokasch kaufen, dann aber die Reparaturkosten aus eigener Tasche zahlen müssen.

Insgesamt managt die Lufthansa-Cargo-Tochter Jettainer rund 95.000 Lademittel weltweit im Auftrag diverser Kunden-Airlines, etwa Lufthansa Cargo American Airlines, Swiss oder Etihad. Die Dokasch-Firmengruppe mit Hauptsitz in Montabaur gehört weltweit zu den größten Lieferanten für Luftfracht-Lademittel.

Von: Heiner Siegmund
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Anzeige schalten »
  •  Bei der Lufthansa Group hatte Mühlenkamp mehrere leitende Führungspositionen im Bereich Boden- und Flugbetrieb inne und war in Deutschland, Europa sowie den Vereinigten Staaten tätig. Jettainer verstärkt Management

    Frank Mühlenkamp verstärkt ab sofort als Director Operations die Jettainer GmbH. Beim Ladespezialisten verantwortet er laut Mitteilung die Steuerung und Wartung der Container und Paletten weltweit. Die Lufthansa-Cargo-Tochter Jettainer ist für 24 Fluggesellschaften im Einsatz sind.

    Vom 06.09.2017
  • Ein Flugzeug startet vom Flughafen Köln/Bonn. Nächtliche Passagierflüge werden am Flughafen Köln/Bonn teurer

    Der Flughafen Köln/Bonn führt am 1. Oktober eine neue Gebührenordnung ein. Die fixen Start- und Landeentgelte für Flüge zwischen 22 und 6 Uhr steigen deutlich, während sie am Tag abgesenkt werden. Airport-Chef Michael Garvens betont, dass die Entgelte ein "wichtiges Steuerungsinstrument zur Minderung von Fluglärm" sind.

    Vom 15.09.2017

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus