Inmarsat: MH370 nicht an vermuteter Absturzstelle gesucht

17.06.2014 - 14:26 0 Kommentare

Bei der Suche nach der noch immer vermissten Boeing der Malaysia Airlines mit der Flugnummer MH-370 ist laut der Satellitenbetreiber Inmarsat die wahrscheinlichste Absturzstelle bislang ausgelassen worden.

Eine junge Frau geht auf dem Internationalen Flughafen Sepang nahe dem malysischen Kuala Lumpur an der so genannten Wand der Hoffnung für die Passagiere von Flug MH370 vorüber.  - © © dpa - Ahmad Yusni

Eine junge Frau geht auf dem Internationalen Flughafen Sepang nahe dem malysischen Kuala Lumpur an der so genannten Wand der Hoffnung für die Passagiere von Flug MH370 vorüber. © dpa /Ahmad Yusni

Auf der Suche nach dem vermissten MH370-Flug ist die wahrscheinlichste Absturzstelle nach Ansicht der britischen Satellitenfirma Inmarsat bisher ausgelassen worden. Das Unternehmen hat auf Basis kurzer Kontakte, die das Malaysia-Airlines-Flugzeug mit einem ihrer Satelliten aufnahm, eine vermutete Absturzstelle im Indischen Ozean errechnet.

Ein australisches Suchschiff habe aber kurz vor dieser Stelle gestoppt und an einem anderen Ort gesucht, von dem es vermeintliche Blackbox-Signale empfing, sagte ein Inmarsat-Experte der Sendung «Horizon», die am heutigen Dienstag um 22.00 Uhr deutscher Zeit auf BBC Two ausgestrahlt werden sollte.

«Es war auf keinen Fall eine unrealistische Stelle, aber es war weiter nordöstlich als der Bereich mit der höchsten Wahrscheinlichkeit», zitierte die BBC Chris Ashton. Die Boeing war am 8. März mit 239 Menschen an Bord verschwunden. Sie war auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking. Bisher wurden trotz intensiver Suche keine Wrackteile gefunden.

© MOT/Mosti, Lesen Sie auch: Malaysia veröffentlicht MH370-Satellitenkommunikation

Von: dpa
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