Initiative für Biokraftstoffe kann weitere Mitstreiter gewinnen

01.02.2016 - 12:23 0 Kommentare

Ineratec und Petrixo Oil & Gas haben sich der Biokraftstoffinitiative Aireg als erste Neumitglieder des Jahres 2016 angeschlossen. Beide Unternehmen sind auf die Herstellung alternativer Kraftstoffe spezialisiert.

Betankung eines Flugzeugs mit einem Biotreibstoff-Gemisch - © © Boeing -

Betankung eines Flugzeugs mit einem Biotreibstoff-Gemisch © Boeing

Der Aviation Initiative for Renewable Energy in Germany (Aireg) haben sich zwei weitere Unternehmen angeschlossen. Ineratec und Petrixo Oil & Gas sind die ersten Neumitglieder des Jahres 2016, teilte Aireg mit.

Ineratec ist laut Mitteilung ein Spin-Off des Karlsruher Instituts für Technologie. Das Unternehmen entwickelt kompakte und modulare Gas-to-Liquid Anlagen zur Herstellung alternativer Kraftstoffe. Sie sind mit innovativen chemischen Reaktoren ausgestattet, der diesen Prozess dezentral überhaupt erst ermöglicht. So können beispielsweise entlegene Regionen mit nachhaltigen Kraftstoffen versorgt werden, in denen eine aufwändige Logistik heute für hohe Energiekosten sorgt. Auch in Deutschland kann vor Ort CO2-neutrales synthetisches Kerosin für den Luftverkehr hergestellt werden.

Petrixo Oil & Gas LLC ist ein Unternehmen der Saif Belhasa Group aus Dubai und baut derzeit eine der weltweit größten Anlagen für synthetisches Kerosin im Emirat Fujairah. Ab 2017 sollen jährlich mehr als eine Million Tonnen Kraftstoff hergestellt werden. Technologiepartner der Araber ist Honeywell UOP aus den USA.

© Aireg, Lesen Sie auch: "Markt für alternative Flugkraftstoffe muss sich erst entwickeln"

Die Aireg wurde 2011 als Verbund von Unternehmen und Organisationen aus Forschung und Wissenschaft gegründet. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklung und Einsetzbarkeit alternativer, regenerativer Kraftstoffe voranzutreiben. Bis zum Jahr 2025 sollen zehn Prozent des deutschen Kerosinbedarfs mit erneuerbaren Flugkraftstoffen gedeckt werden. Zu den Gründungsmitglieder gehörten unter anderem Air Berlin, Condor, die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt, die Lufthansa und der Flughafen München.

Von: gk
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