Transatlantikbündnis

Iberia, AA und BA bieten Slot-Abgabe an

10.03.2010 - 12:09 0 Kommentare

Im Prüfverfahren um das geplante Transatlantikbündnis haben British Airways, Iberia und American Airlines angeboten, Slots in London und New York abzugeben, damit die Kooperation genehmigt wird. Die EU-Kommission prüft nun, ob die Zugeständnisse ausreichen.

American und British Airways in London-Heathrow - © © AirTeamImages.com -

American und British Airways in London-Heathrow © AirTeamImages.com

Die Fluglinien Iberia, British Airways und American Airlines müssen für ihr Transatlantikbündnis Start- und Landerechte abgeben. Diese Zugeständnisse hätten die Unternehmen im laufenden Kartellverfahren angeboten, teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit. Die europäischen Wettbewerbshüter müssen die Kooperation genehmigen und zeigen sich bereit, den Fluglinien unter diesen Auflagen grünes Licht zu geben.

Laut EU-Kommission sind die drei Mitglieder der Luftfahrtallianz Oneworld bereit, Slots an den beiden Londoner Flughäfen Heathrow und Gatwick sowie am New Yorker Flughafen John F. Kennedy abzutreten. Auf diese Weise könnten Wettbewerber leichter Flüge nach New York, Boston, Dallas und Miami anbieten.

Darüber hinaus haben die Airlines angeboten, ihre Vielfliegerprogramme für Wettbewerber zu öffnen, die neue Transatlantikverbindungen aufnehmen wollen, sodass deren Fluggäste auch bei Iberia, British Airways und American Airlines Flugmeilen sammeln und einlösen könnten.

Die Brüsseler Behörde hat nun nach eigenen Angaben Konsultationen mit Konkurrenten begonnen, um herauszufinden, ob die Zugeständnisse ausreichen.

Iberia, British Airways (BA) und American Airlines hatten bereits 2008 vereinbart, ihre Zusammenarbeit auf den Routen zwischen Nordamerika und Europa auszubauen. Dazu gehören gemeinsame Flugpläne, abgestimmte Kapazitäten und Preise sowie ein gemeinsames Bonusmeilenprogramm. Die EU untersucht die Pläne seit April 2009.

Weitere Informationen:

Von: dpa, airliners.de
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