IATA führt neue Vorgaben fürs Handgepäck ein

10.06.2015 - 15:49 0 Kommentare

Die IATA will neue Größenvorgaben für das Handgepäck. Diese fallen zwar deutlich geringer aus als bislang, doch trotzdem sollen die Passagiere profitieren.

Eine Frau überprüft die Abmessungen ihres Handgepäckstücks. - © © dpa - Tobias Hase

Eine Frau überprüft die Abmessungen ihres Handgepäckstücks. © dpa /Tobias Hase

Die IATA (International Air Transport Association) setzt sich für neue Vorgaben beim Handgepäck ein. Eine entsprechende Initiative ist jetzt gestartet worden, teilte der Dachverband der Fluggesellschaften jetzt mit.

Zusammen mit den Mitgliedsairlines der IATA und Flugzeugherstellern sei als optimales Maß für das Handgepäck eine maximale Größe von 55 mal 35 mal 20 Zentimetern ermittelt worden, hieß es weiter. Damit hätte jeder Passagier eines Flugzeugs von 120 oder mehr Sitzplätzen die Möglichkeit, ein Handgepäckstück mit an Bord zu nehmen, wird als Grund für die veränderten Abmessungen angegeben. Bislang gehen die IATA-Empfehlungen von maximal 56 mal 45 mal 25 Zentimeter aus.

Ein "IATA Cabin OK"-Logo soll auf die neuen Maße hinweisen. Wie es weiter hieß, wollen viele internationale Fluggesellschaften die neuen Vorgaben schon bald in ihre Geschäftsbedingungen aufnehmen. Nach einem Medienbericht gehören Air China, Avianca, Azul, Cathay Pacific, China Southern, Emirates, Lufthansa und Qatar Airways dazu.

Derzeit gelten bei den Fluggesellschaften in Sachen Handgepäck unterschiedliche Regeln. Bei Air Berlin und Lufthansa dürfen die Abmessungen beispielsweise 55 mal 40 mal 23 Zentimeter nicht überschreiten. Bei Ryanair und Tuifly ist pro Passagier ein Handgepäcksstück mit den maximalen Abmessungen von 55 mal 40 mal 20 Zentimetern zulässig. Easyjet-Fluggäste dürfen ein Handgepäckstück mit einer maximalen Größe von 56 mal 45 mal 25 Zentimetern einschließlich Griffen und Rollen mit an Bord nehmen. Zusätzlich erlaubt sind bei den Airlines kleinere Gepäckstücke wie zum Beispiel Handtaschen.

Von: airliners.de
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