Iata-Chef verlangt von Deutschland bessere Luftverkehrsbedingungen

15.03.2016 - 15:01 0 Kommentare

Die Bundesregierung soll in Deutschland bessere Bedingungen für den Luftverkehr schaffen. Das hat Iata-Chef Tony Tylor auf dem "World Cargo Symposium" gefordert. Seine Kritik bezieht sich unter anderem auf den BER und Nachtflugverbote.

Iata-Chef Tony Tyler - © © dpa - EPA/Nic Bothma

Iata-Chef Tony Tyler © dpa /EPA/Nic Bothma

Der internationale Airlineverband Iata hat von der Bundesregierung bessere Bedingungen für den Luftverkehr in Deutschland und Europa verlangt. Keine weiteren Nachtflugverbote und ein verlässlicher Termin für die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens gehörten zu den Forderungen, die Iata-Chef Tony Tyler jetzt auf dem "World Cargo Symposium" in Berlin formulierte.

Die Fluggesellschaften benötigten Planungssicherheit zum BER-Eröffnungstermin und über die zu erwartenden Gebühren. Deutschland solle zudem auf die nationale Luftverkehrssteuer mit einem Aufkommen von rund einer Milliarde Euro verzichten.

© BDL, Bildschön Lesen Sie auch: Deutsche Luftfahrt bleibt im internationalen Vergleich zurück

Ein weiterer Punkt ist die Reform der europäischen Flugsicherung und des Luftverkehrsmanagements. Deutschland solle diese vorantreiben, so die Forderung, denn Europa sei in diesen Punkten ineffizient. Das führe zu Verspätungen und erhöhten Kosten, hieß es.

Das zehnte "World Cargo Symposium" der Iata findet in diesem Jahr vom 15. bis 16. März in Berlin statt. Es ist ein jährlich wiederkehrendes Event. Das diesjährige Programm gibt es hier zum Download.

Von: ch, dpa
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