IATA: Airlines verzeichnen Milliardenverluste

04.09.2009 - 14:48 0 Kommentare

Im zweiten Quartal haben die IATA-Airlines einen Verlust von zwei Milliarden US-Dollar eingeflogen. Das geht aus dem aktuellen "Airlines Financial Monitor" des Airlines-Verbands hervor. In den ersten sechs Monaten des Jahres haben die Airlines damit über sechs Milliarden Dollar verloren.

 - © © AirTeamImages.com -

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Der internationale Luftfahrt-Verband IATA hat seinen „Airlines Financial Monitor“ veröffentlicht. Den Zahlen zufolge haben 54 Fluggesellschaften, die das zweite Quartal mit Verlust beenden mussten, in Summe über zwei Milliarden US-Dollar verloren. Im ersten Halbjahr hat die Branche damit den IATA-Zahlen zufolge über sechs Milliarden Dollar verloren.

Die zur Untersuchung herangezogenen Airlines hatten im Vorjahresquartal zusammen einen Verlust von 926 Millionen US-Dollar und im vorangegangenen Quartal ein Minus von vier Milliarden Dollar erwirtschaftet. Das operative Geschäft wurde mit einem Verlust von 468 Millionen Dollar abgeschlossen. Im Vorjahr stand unter dem Strich ein Gewinn von 2,3 Milliarden Dollar.

Unter den 54 betrachteten Airlines stammen 20 aus Nordamerika. Diese konnten im zweiten Quartal 2009 ihren Vorjahresverlust von 419 Millionen US-Dollar um 68 % auf nun minus 134 Millionen US-Dollar reduzieren. Zwölf europäische Carrier erlitten dagegen einen kombinierten Verlust von 1,1 Milliarden Dollar. Im Vorjahresquartal hatte man einen gemeinsamen Gewinn von 439 Millionen Dollar erwirtschaftet. 16 Airlines aus dem Asien-Pazifik-Raum vergrößerten den Vorjahresverlust um 34,7 Prozent auf nun 1,29 Milliarden Dollar.

Auch in der Hauptreisezeit gab es keine Verbesserung am Markt. Zwar zog die Nachfrage leicht an, dies geschah jedoch auf Kosten der Erträge, so dass die Airlines in der wichtigen Hauptsaison die Verluste ausbauten.

„Fluggesellschaften sind darauf angewiesen, in der Hauptreisezeit von Juni bis August Geld zu verdienen. Die Flugzeuge sind voll, die Auslastung ist hoch, aber die Umsätze gehen momentan trotzdem nach unten“, kommentiert Giovanni Bisignani, Director General und CEO der IATA.

Mehr Informationen:

IATA: Airlines Financial Monitor

Von: airliners.de
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