New Yorker Flughäfen am Montag wieder offen

Hurrikan Irene sorgt für Flugausfälle

29.08.2011 - 09:22 0 Kommentare

Der Hurrikan Irene an der Ostküste der USA hat am Wochenende zu Flugausfällen geführt. Auch an deutschen Flughäfen wurden einige Verbindungen gestrichen. In New York sollte der Flugbetrieb am Montag wieder anlaufen.

Flugausf - © © dpa - Frank Rumpenhorst

Flugausf © dpa /Frank Rumpenhorst

Wegen des Hurrikans Irene an der US-Ostküste sind am Wochenende auch in Deutschland einige Flüge gestrichen worden. Die Lufthansa annullierte nach eigenen Angaben knapp 20 Flüge nach New York, Boston und Philadelphia. Auch andere Airlines verkündeten Absagen. Am Montag sollte der Betrieb wieder normal laufen.

Am Samstag annullierte die Lufthansa alle Flüge ab Frankfurt am Main, München und Düsseldorf zu den New Yorker Flughäfen JFK und Newark aufgrund der Flughafenschließungen dort, wie ein Sprecher auf dapd-Anfrage sagte. Sieben Abflüge aus Deutschland wurden abgesagt. Nach Boston und Philadelphia wurde aber weiter geflogen.

Für Sonntag wurden auch Flüge in diese beiden Städte sowie nach New York gestrichen. Elf Flüge wurden annulliert. Fluggäste konnten den Angaben zufolge kostenlos umbuchen oder stornieren. Weiter angeflogen wurde Washington. Der Lufthansa-Sprecher verwies zudem darauf, dass auch alle anderen Ziele in den USA angeflogen wurden.

Normalisierung am Montag erwartet

Die Lufthansa gehe davon aus, dass die Städte am Montag wieder erreicht werden könnten, sagte der Sprecher. Es könne aber zu Verzögerungen kommen.

Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft, Air Berlin, sagte am Wochenende drei Flüge nach New York ab, zwei ab Düsseldorf und einen ab Berlin. Auch hier konnten Reisende den Angaben zufolge gratis umbuchen oder stornieren. Eine Sprecherin sagte, das Unternehmen gehe davon aus, dass die beiden Flüge am Montag planmäßig stattfinden könnten.

Am stärksten betroffen war der Flughafen Frankfurt am Main. Hier wurden am Samstag sechs und am Sonntag zwölf Passagierflüge abgesagt. Auch der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) musste seine für Sonntag geplante Reise nach New York verschieben. Bouffier werde nun mit seiner 38-köpfigen Delegation am Dienstag direkt in die hessische Partnerregion Wisconsin reisen, sagte Regierungssprecher Michael Bußer am Samstag der Nachrichtenagentur dapd in Wiesbaden.

In München wurden am Sonntag nach Angaben des Flughafens vier Starts der Lufthansa und einer von Continental Airlines nach New York und Boston abgesagt. Bereits am Samstag waren drei Flüge annulliert worden. Betroffen waren auch die Flughäfen in Hamburg und Stuttgart.

Insgesamt wurden wegen des Hurrikans am Wochenende Tausende von Flügen gestrichen. Die Stadt New York hatte mehr als 370.000 Bewohner niedrig gelegener Gebiete aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Bei wetterbedingten Unfällen kamen an der US-Ostküste bereits mehrere Menschen ums Leben.

New Yorker Flughäfen schon morgens wieder offen

Nach dem Durchzug des Wirbelsturms Irene öffnen die drei großen New Yorker Flughäfen Montagfrüh wieder. Das teilte die US-Luftfahrtbehörde FAA auf ihrer Website mit. Demnach sollten der John F. Kennedy International Airport in New York und der Newark Airport in New Jersey um jeweils 06.00 Uhr Ortszeit (12.00 MESZ) ihren Betrieb aufnehmen, der LaGuardia-Flughafen um 07.00 Ortszeit (13.00 MESZ).

Zuvor hatte es seitens der Behörden geheißen, die Flughäfen würden frühestens am Montagabend wieder öffnen. Die Flughäfen waren angesichts des herannahenden Hurrikans Irene am Samstag geschlossen worden.  

Von: dapd, AFP
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