Hintergrund: Der Krisenstab für Germanwings-Flug 4U9525

25.03.2015 - 14:12 0 Kommentare

Bei Katastrophen richtet das Auswärtige Amt einen Krisenstab ein. Im Fall der abgestürzten Germanwings-Maschine (Flug 4U9525) wurde Hilfe von außen dazu geholt.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (Mitte links) im Krisenzentrum des Auswärtigen Amtes. Rechts von ihm sitzt Walter Haßmann, der den Stab leitet. - © © dpa - Bernd Von Jutrczenka

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (Mitte links) im Krisenzentrum des Auswärtigen Amtes. Rechts von ihm sitzt Walter Haßmann, der den Stab leitet. © dpa /Bernd Von Jutrczenka

Das Krisenreaktionszentrum des Auswärtigen Amtes ist für politische Krisen, Naturkatastrophen, Entführungen oder für Flugzeugabstürze zuständig - also auch für den Fall der abgestürzten A320 der Germanwings. Die Einsatzzentrale ist rund um die Uhr mit mindestens zwei Leuten besetzt. Wenn im Ausland etwas Größeres passiert, nehmen die "Beamten vom Dienst" sofort Kontakt mit der zuständigen deutschen Botschaft auf, um festzustellen, ob Bundesbürger betroffen sind. Kommt es besonders schlimm, wird ein eigener Krisenstab eingerichtet, meist mit mehreren Dutzend Helfern und Experten von außerhalb.

Letzteres ist im Fall von von Germanwings-Flugs 4U9525 passiert. In dem Krisenstab sitzen auch das Luftfahrtbundesamt, das Bundeskriminalamt und die Lufthansa. Geleitet wird der Stab von einem Diplomaten, der mit Krisen besonders viel Erfahrung hat: Deutschlands bisherigem Botschafter im Jemen, dem 57-jährigen Walter Haßmann.

Alle Meldungen zum Germanwings-Unglücksflug 4U9525.

Von: dpa
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