Hintergrund: Das steht im Angerlandvergleich

02.04.2015 - 10:41 0 Kommentare

Der Angerlandvergleich wurde 1965 zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen, der Düsseldorfer Flughafengesellschaft und den Gemeinden rund um den Airport geschlossen. Er schränkt den Airport ein.

Blick auf den Düsseldorfer Airport - © © AirTeamImages.com - TT

Blick auf den Düsseldorfer Airport © AirTeamImages.com /TT

Der Angerlandvergleich zieht dem Ausbau des Düsseldorfer Flughafens enge Grenzen. Nach jahrelangem Streit um den Fluglärm in den dicht besiedelten Einflugschneisen hatten die Gemeinden rund um den Airport, das Land Nordrhein-Westfalen und die Flughafengesellschaft im Mai 1965 vor dem Oberverwaltungsgericht Münster den Vergleich geschlossen.

In dem Vergleich war unter anderem festgeschrieben worden, dass die zweite Start- und Landebahn nur zu Spitzenzeiten benutzt werden darf und wenn die Hauptbahn nicht zur Verfügung steht. Auch einer Verlängerung der Hauptstartbahn steht der Angerlandvergleich im Weg. Der Vergleich enthält auch ein Nachtstartverbot von 22 bis 6 Uhr. Der Flughafen soll die Bevölkerung jeweils nach dem Stand der Technik bestmöglich vor Lärm schützen.

Das NRW-Oberverwaltungsgericht hatte im Jahr 2002 den nach einem Flüsschen nördlich von Düsseldorf benannten Vergleich grundsätzlich für wirksam erklärt, aber bei veränderten Verhältnissen eine Anpassung im Einzelfall erlaubt.

Der Angerlandvergleich im Wortlaut

Von: dpa
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.

  • Ein Airbus A320 von Lauda am Flughafen Düsseldorf. Lauda erhält Home-Carrier-Status in Düsseldorf

    Das Verkehrsministerium in NRW vergibt Lauda den Status eines Home Carriers in Düsseldorf. Das bringt der österreichischen Fluggesellschaft einige Vorteile, vor allem im Hinblick auf die Nachtflugregelungen.

    Vom 11.04.2019
  • Reisende stehen am Haupteingang des Flughafen Schiphol in Amsterdam (Archivfoto). Amsterdam darf Airlines nicht zum Umzug zwingen

    Der Flughafen Amsterdam operiert am Limit. Damit KLM weiter wachsen kann, baut die Schiphol-Group einen Ausweichflughafen und will Fluggesellschaften zum Umzug bewegen. Das machen aber weder die Airlines noch die EU-Kommission mit.

    Vom 14.05.2019

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus