Haitec will Businessjets in Erfurt ausstatten und warten

12.06.2014 - 11:23 0 Kommentare

Haitec expandiert und setzt zukünftig neben Frankfurt-Hahn auch auf Erfurt. Nach Medienberichten investiert der Flugzeugausrüster drei Millionen Euro für eine neuen Businessjet-Servicestation.

Ein Frachtflugzeug vom Typ Boeing 747-400 steht im Hangar des Wartungsunternehmens Haitec Aircraft Maintenance am Flughafen Hahn.

Ein Frachtflugzeug vom Typ Boeing 747-400 steht im Hangar des Wartungsunternehmens Haitec Aircraft Maintenance am Flughafen Hahn.
© dpa - Thomas Frey

Haitec-Geschäftsführer Michael Bock

Haitec-Geschäftsführer Michael Bock
© dpa - Thomas Frey

Flughafen Erfurt-Weimar

Flughafen Erfurt-Weimar
© Flughafen Erfurt-Weimar

Flughafen Erfurt-Weimar

Flughafen Erfurt-Weimar
© Flughafen Erfurt-Weimar

Der MRO-Spezialist Haitec will nach Medienberichten für eine geplante Ansiedlung in Erfurt rund drei Millionen Euro investieren. Das Unternehmen wollte dies am Donnerstag ebensowenig bestätigen wie die genannte Zahl von bis zu 100 Beschäftigten bis 2016.

Nähere Angaben gibt es nach den Berichten von «Thüringer Allgemeine» und MDR Thüringen erst am Freitag bei einer Pressekonferenz in Erfurt. Dabei werden neben der Flughafen-Geschäftsführung und dem Haitec-Chef Michael Bock auch der Thüringer Minister für Bau und Landesentwicklung Christian Carius sowie Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie Uwe Höhn erwartet.

Haitec hatte im Mai angekündigt, am Erfurter Flughafen einen Stützpunkt für die Wartung und Ausrüstung von VIP-Maschinen einzurichten.

In einem 4300 Quadratmeter großen Hangar des Flughafens, der von Haitec genutzt werden soll, können größere Verkehrsflugzeuge abgestellt werden. Neben normaler Wartung wolle sich Haitec dabei vor allem auf Kabinenausstattung konzentrieren.

Das 2008 gegründete Unternehmen betreibt bereits einen Standort mit rund 200 Mitarbeitern am Flughafen Hahn in Rheinland-Pfalz. Dort erweitere das Unternehmen seinen Betrieb mit einem Aufwand von 30 Millionen Euro, womit 120 neue Arbeitsplätze verbunden seien.

Von: dpa, airliners.de
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