Grundstein für neues Forschungszentrum in Bremen gelegt

01.12.2016 - 12:47 0 Kommentare

In Bremen wurde jetzt der Grundstein für ein Forschungszentrum gelegt. Neue Technologien für den Leichtbau sollen dort entwickelt werden. Zu den Hauptmietern gehört ein bedeutender Luftfahrtkonzern.

Bremens Wirtschaftssenator Martin Günthner, Charles Champion, Executive Vice President Engineering bei Airbus, und Michael Göbel von der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) bei der Grundsteinlegung (von links).  - © © WFB - Frank Pusch

Bremens Wirtschaftssenator Martin Günthner, Charles Champion, Executive Vice President Engineering bei Airbus, und Michael Göbel von der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) bei der Grundsteinlegung (von links). © WFB /Frank Pusch

In Bremen ist jetzt der Grundstein für das neue "Center for Eco-efficient Materials & Technologies" (Ecomat) gelegt worden. Ab Ende 2018 sollen dort rund 500 Beschäftigte aus Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam arbeiten, teilte die Wirtschaftsförderung Bremen mit. Entwickelt werden sollen unter anderem neue Technologien für den Leichtbau.

Im Gebäude werden rund 22.000 Quadratmeter für Labore, Technikum und Büros zur Verfügung stehen. Die Projektkosten werden mit 58 Millionen Euro beziffert. Das Ecomat trägt sich den Angaben zufolge ohne staatliche Subvention und soll über die Vermietung refinanziert werden.

So soll das Forschungs- und Technologiezentrum Ecomat in Bremen einmal aussehen. Foto: © Büro Hubert Staudt Architekten bda

Die Airbus Group und das Faserinstitut Bremen werden Hauptmieter sein, wie es weiter hieß. Zu den weiteren Partnern gehören unter anderem Daimler, Broetje-Automation, das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Zusammen mit dem "ZAL - Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung" in Hamburg und dem CFK-Valley in Niedersachsen soll das Bremer Ecomat ein norddeutsches Technologie-Netzwerk bilden.

Weitere Infos zum Ecomat gibt es hier. © dpa, Daniel Reinhardt Lesen Sie auch: Hamburg wird immer mehr zum "Silicon Valley" der Luftfahrtforschung

Von: gk
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