Griechische Regierung kritisiert Flughafen-Deal mit Fraport

23.07.2015 - 15:05 0 Kommentare

Gewinnbringende Airports verkaufen? Das macht laut dem griechischen Infrastrukturminister keinen Sinn. Es geht um 14 Flughäfen, die der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport kaufen will.

Gepäckstücke am Flughafen Thessaloniki - © © dpa - Armin Weigel

Gepäckstücke am Flughafen Thessaloniki © dpa /Armin Weigel

Der griechische Infrastrukturminister Christos Spirtzis hat die geplante Privatisierung von 14 Flughäfen an die Frankfurter Fraport AG und die Copelouzos Group mit Kolonialpolitik verglichen. Athen verkaufe 14 gewinnbringende Flughäfen und behalte die anderen 30, die keinen Gewinn machen und subventioniert werden müssen, sagte Spirtzis dem ARD-Magazin "Monitor". "Das passt eher zu einer Kolonie als zu einem EU-Mitgliedsland."

Fraport hatte unter der vorherigen griechischen Regierung den Zuschlag für Flughäfen erhalten. Die neue griechische Regireung legte das Projekt jedoch auf Eis. Laut Fraport sollen demnächst wieder Gespräche stattfinden.

© EPA, Sotiris Barbarousis Lesen Sie auch: Fraport hofft weiter auf griechische Flughäfen

Von: ch, dpa-AFX
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