Griechenland-Nachfrage macht Thomas Cook Mut

18.05.2017 - 12:35 0 Kommentare

Der Reiseveranstalter Thomas Cook ist im Winterhalbjahr tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Doch die Nachfrage nach den Sommerurlauben stimmt den Tui-Rivalen optimistisch. Auch weil Griechenland als Ziel wieder gefragt ist.

Zentrale von Thomas Cook in Oberursel. - © © Thomas Cook -

Zentrale von Thomas Cook in Oberursel. © Thomas Cook

Im Winterhalbjahr bis Ende März ist Reiseveranstalter Thomas Cook wie für die Saison üblich deutlich in den roten Zahlen geblieben. Der Umsatz legte nach Unternehmensangaben zwar getrieben vom schwachen britischen Pfund im Jahresvergleich um zwölf Prozent auf 2,99 Milliarden Pfund (umgerechnet rund 3,5 Milliarden Euro) zu.

Der um Sonderposten bereinigte Verlust im Kerngeschäft weitete sich aber um neun Prozent auf 177 Millionen Pfund aus. Unterm Strich blieb ein Minus von 267 Millionen Pfund.

Zahl der Sommerbuchungen über Vorjahresniveau

Allerdings gibt die starke Nachfrage nach Sommerurlauben vor allem in Griechenland dem Konzern mit Marken wie Condor und Neckermann Grund zum Optimismus. Konzernweit lägen die Buchungen für den Sommer derzeit zwölf Prozent höher als vor einem Jahr. Ende März hatte das Plus zehn Prozent betragen.

© Tui, So lief das erste Halbjahr beim Rivalen: Tuifly-Ärger drückt Tui operativ tiefer ins Minus

Zuletzt seien vor allem Griechenland-Reisen gefragt gewesen, während der Buchungsschub für die spanischen Inseln nachlasse, berichtete Thomas-Cook-Chef Peter Fankhauser. Aber auch das Interesse an Türkei-Urlauben habe wieder zugenommen, die Nachfrage liege hier nun immerhin auf dem Niveau vom Frühjahr 2016.

Die Buchungen waren nach den Terroranschlägen und dem Putschversuch kräftig eingebrochen. Mit seiner Marke Öger Tours ist Thomas Cook in diesem Bereich besonders stark vertreten.

Von: cs, dpa
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