Tarifverhandlungen zwischen Piloten und Lufthansa dauern an

05.08.2016 - 15:30 0 Kommentare

Die Gespräche dauern an: Lufthansa und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit verhandeln weiter hinter geschlossenen Türen. Bald läuft eine Frist ab.

Lufthansa-Cockpit-Crew. - © © Lufthansa Bildarchiv, FRA CI/ - Gregor Schlaeger

Lufthansa-Cockpit-Crew. © Lufthansa Bildarchiv, FRA CI/ /Gregor Schlaeger

Lufthansa und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) ringen weiter um eine Annäherung bei wichtigen Streitfragen in dem vierjährigen Tarifkonflikt. Beide Parteien hatten die seit mehreren Wochen laufenden Gespräche bis einschließlich diesen Freitag verlängert. Zum aktuellen Stand wollten sich am Nachmittag weder die VC noch die Fluggesellschaft äußern.

Im günstigsten Fall verständigen sich beide Seiten auf Eckpunkte für anschließende Tarifverhandlungen. Auf dem Tisch lagen ursprünglich Themen wie Rentenfragen für die etwa 5400 Piloten im Konzerntarifvertrag, Gehälter und die Sicherheit der Arbeitsplätze in Zeiten von Billigangeboten.

Der Vergütungstarifvertrag ist seit dem Frühjahr offen, Ende 2013 eskalierte der Streit mit der Kündigung der Übergangsversorgungsregelung für die Piloten durch die Lufthansa. Die Piloten hatten bis in den vergangenen Spätsommer hinein 13 Mal zeitweise die Arbeit niedergelegt.

© dpa, Arne Dedert Lesen Sie auch: Ufo verlängert Frist für Urabstimmung über Lufthansa-Tarifabschluss

Nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Hessen war am 9. September der vorerst letzte Pilotenstreik bei der Lufthansa abgebrochen worden. Das Gericht urteilte, die Gewerkschaft habe mit ihrem Streik auch Ziele verfolgt, die bei Verhandlungen über Tarifverträge gar nicht erreicht werden könnten. Dabei ging es um Kritik am Billigkonzept bei der Lufthansa-Tochter Eurowings.

Von: ch, dpa
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.

  • Leere Schalter von Ryanair. Ryanair wird großflächig bestreikt

    Seit drei Uhr in der Nacht halten die Piloten in fünf europäischen Ländern Ryanair am Boden. Die Airline strich wegen der Streiks hunderte Flüge, sagt aber auch, dass sich die Lage im Laufe des Tages beruhigen soll.

    Vom 10.08.2018
  • Eine Boeing 737 der Ryanair. Ryanair will keine Flugzeuge aus Deutschland abziehen

    Der Billigflieger ganz milde: Trotz vorheriger Ankündigung will Ryanair bei weiteren Pilotenstreiks keine Flugzeuge abziehen - zumindest aus Deutschland. Dem Low-Coster stehen die nächsten Streiks bevor.

    Vom 02.08.2018

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus