ITB-Interview

Germania setzt auf Werksflüge

08.03.2012 - 14:02 0 Kommentare

Die deutsche Fluggesellschaft Germania baut ihr Werksshuttle-Geschäft weiter aus. Neben Airbus hat die Gesellschaft nun einen weiteren Industriekunden für regelmäßige Shuttleverkehre akquiriert.

Airbus A319 der Germania - © © airliners.de - Oliver Pritzkow

Airbus A319 der Germania © airliners.de /Oliver Pritzkow

Germania will sich künftig verstärkt als Anbieter von Werksflugverkehren positionieren. Nach Airbus hat die Berliner Charterfluggesellschaft jetzt einen Vertrag mit dem Autohersteller Ford Motors an Land gezogen.

Germania werde bereits ab kommenden Montag im Auftrag des Autoherstellers von Southend on Sea nach Istanbul-Sabiha Gökcen starten, sagte Germania-Chef Andreas Wobig im airliners.de-Interview.

Die bislang stark auf touristische Charterflüge fokussierte Airline wolle auch mit solchen Werksshuttle-Flügen das im Nahen Osten schwieriger werdende Geschäft ausgleichen, so Wobig.

Germania fliegt bereits seit rund einem halben Jahr für den Flugzeugbauer Airbus zwischen dessen Fertigungsstandorten Hamburg-Finkenwerder und Toulouse. Gleichzeitig nutzt Germania die freien Kapazitäten der für Airbus operierenden Flugzeuge, um am Wochenende von Bremen aus unter anderem im Auftrag von Reiseveranstaltern verschiedene Warmwasserziele anzusteuern.

Doch das geplante Engagement in Bremen falle nun doch erst einmal geringer aus als zunächst geplant, so Wobig. Statt wie zunächst geplant bis zu vier Flugzeugen werde Germania doch nur zwei Maschinen am Airport stationieren.

Eine entscheidende Rolle für das gebremste Engagement spielt den Angaben zufolge die mehrtägige Schließung des Regionalflughafens mitten in der Hochsaison. Der Flughafen Bremen hatte im Januar mitgeteilt, die Landebahn an sechs Tagen im August sanieren zu wollen.  

Von: airliners.de
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