Flottenmodernisierung

Germania setzt auf Airbus A319

10.06.2010 - 12:13 0 Kommentare

Die Berliner Fluggesellschaft Germania modernisiert ihre Flotte. Die Muttergesellschaft S.A.T. und der Flugzeugbauer Airbus haben auf der ILA Vorverträge über die Lieferung von fünf Airbus A319 bekannt gegeben. Die 150-sitzigen Maschinen sollen die derzeit genutzten Boeing 737 ersetzen.

Grafik eines Airbus A319 in den Farben der Germania - © © Airbus 2010 -

Grafik eines Airbus A319 in den Farben der Germania © Airbus 2010

Die S.A.T., Holding der Berliner Fluggesellschaft Germania, hat mit dem Flugzeughersteller Airbus eine Absichtserklärung über den Erwerb von fünf Airbus A319 unterzeichnet. Das gab die in Berlin ansässige Airline anlässlich der Internationalen Luftfahrt-Ausstellung (ILA) am Donnerstag bekannt. Germania wird die gesamte Flotte langfristig auf Flugzeuge dieses Typs umstellen.

Der Airbus A319 mit 150 Sitzplätzen soll im gesamten Streckennetz der Germania eingesetzt werden. Die Fluglinie lässt nach eigenen Angaben ein modernes Bordunterhaltungssystem mit Video-Bildschirmen und mehreren Audiokanälen installieren.

Axel Trampnau, Chief Executive Officer (CEO) von Germania, sagte bei der Vertragsunterzeichnung, dass sich der Airbus A319 auf einer Vielzahl unterschiedlicher Routen - im Charter- wie im Linienverkehr - besonders wirtschaftlich betreiben lasse. Von diesen Kostenvorteilen würden auch die Kunden profitieren. Zugleich leiste Germania einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

John Kohlsaat, Chief Commercial Officer (CCO) von Germania ergänzt: „Mit der Bestellung von gleich fünf neuen Jets legen wir den Grundstein für eine umfassende Modernisierung unserer Flotte und bieten Passagieren künftig ein einheitlicheres Produkt sowie ein noch komfortableres Flugerlebnis." Zwei Maschinen sollen im Jahr 2011 und drei 2013 ausgeliefert werden, sagte Kohlsaat. Über den Preis hätten die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart. Der Listenpreis für einen A319 beträgt rund 65 Millionen Euro.

Die Flotte der Germania setzt sich aktuell aus sechs Boeing 737-300 und neun 737-700 zusammen. Sechs 737-700 fliegen derzeit im Wet-Lease für andere Fluggesellschaften. Hinzu kommen neun inaktive Flugzeuge. Dabei handelt es sich um eine Boeing 737-300 und acht Fokker 100, die alle in Woendsrecht (Niederlande) abgestellt sind. Letztere fliegen demnächst für die australische Alliance Air.

Von: airliners.de mit Germania
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

  • Im Inneren kommt auch die neue Q-Suite von Qatar Airways zum Einsatz: Sie erlaubt etwa das Fliegen in einem Doppelbett. Airbus übergibt A350-1000 an die Erstkundin

    Airbus hat die erste A350-1000 an Qatar Airways übergeben. Als Besonderheit wird die neue Business Class Q-Suite inklusive Doppelbett verbaut. Doch bis die Maschine auch deutsche Flughäfen ansteuert, dauert es wohl noch.

    Vom 21.02.2018
  • Airbus-Maschinen der Germania am Flughafen Bremen. Germania flottet komplett auf Airbus um

    Die Zeiten der Mischflotte sollen bei Germania bald vorbei sein: Die deutsche Airline flottet ihre Boeing-Maschinen aus und setzt zukünftig auf Airbus-Flugzeuge. Für den Wechsel gibt es einen strikten Zeitplan.

    Vom 15.01.2018
  • Fertigungshalle des Airbus A320 in Tianjin: Bis 2020 will der Flugzeughersteller 184 Maschinen an chinesische Gesellschaften ausliefern. China erleichtert Marktzugang für Flugzeugbauer

    China kündigt an, seinen Markt stärker für ausländische Unternehmen zu öffnen. Hersteller von Autos, Flugzeugen und Schiffen sollen künftig nicht mehr auf inländische Partner angewiesen sein. Davon profitieren auch Airbus und Boeing.

    Vom 17.04.2018

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus