Germania und Flughafen Rostock-Laage bauen Kooperation aus

13.06.2016 - 16:36 0 Kommentare

Die Bande zwischen der Berliner Germania und dem Flughafen Rostock-Laage werden immer enger. Jetzt wurden nicht nur zwei neue Linienverbindungen bekanntgegeben, die Airline will nun auch ganzjährig ein Flugzeug am Airport stationieren.

Claus Altenburg, Vertriebsleiter Routenplanung von Germania, Bernd Fischer, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes, Flughafen-Geschäftsführer Rainer Schwarz und Landesinfrastrukturminister Christian Pegel (SPD; von links). - © © dpa - Bernd Wüstneck

Claus Altenburg, Vertriebsleiter Routenplanung von Germania, Bernd Fischer, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes, Flughafen-Geschäftsführer Rainer Schwarz und Landesinfrastrukturminister Christian Pegel (SPD; von links). © dpa /Bernd Wüstneck

Die Fluggesellschaft Germania wird vom Sommer 2017 an vom Flughafen Rostock-Laage aus zwei Städteverbindungen nach Zürich und Wien anbieten. Die neuen Verbindungen jeweils freitags und sonntags seien für die Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns wichtig, die sich für einen Städtetrip nach Zürich und Wien oder für einen Urlaub in den Bergen interessieren, sagte der Geschäftsführer des Flughafens, Rainer Schwarz, am Montag in Laage. Umgekehrt könnten Reisende aus Österreich und der Schweiz die Urlaubsregion Mecklenburg-Vorpommern in rund 1,5 Stunden erreichen.

Zusätzlich werde Germania ab 2017 ganzjährig eine Maschine in Rostock-Laage stationieren. Diese Stationierung ermögliche es, attraktivere Abflugzeiten anzubieten und das Angebot ab Mecklenburg-Vorpommern auszubauen, sagte Schwarz. So könnten die Touristen früh morgens in Richtung ihres Ferienziels abheben und entsprechend am Ende ihres Urlaubs am späten Abend wieder ankommen. Im vergangenen Winter hatte Germania erstmals ein Flugzeug am Airport stationiert.

In Österreich und der Schweiz lägen für den Tourismus Mecklenburg-Vorpommerns noch enorme Möglichkeiten, sagte der Geschäftsführer des Landestourismusverbands, Bernd Fischer. In den vergangenen Jahren seien die Schönheiten der Ostsee und der Seenplatte den Menschen in den südlichen Nachbarländern immer bewusster geworden. Sein Verband werde in den beiden Ländern noch präsenter als bisher sein.

© dpa, Bernd Wüstneck Lesen Sie auch: Luftverkehr in Mecklenburg-Vorpommern hat noch Potenzial

Für Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) ist die Streckenerweiterung ein weiteres positives Signal für den Flughafen. Neben Ausbau des Kreuzfahrtgeschäftes könne die Entwicklung maßgeblich zum stetigen Passagierwachstum und zur Stabilisierung des Flughafens beitragen.

Nach drei Jahren mit einer negativen Entwicklung hatte der Flughafen Rostock-Laage im vergangenen Jahr die Zahl der Passagiere um zwölf Prozent auf knapp 191.000 steigern können.

Von: gk, dpa
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Ich habe die Datenschutzbestimmungen zur Kenntnis genommen.

  • Airbus A319 der Germania Airports setzen weiter auf Germania

    Die deutschen Flughäfen bauen trotz der akuten Finanznot weiter auf Germania. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage von airliners.de unter den Airports, an denen der Ferienflieger operiert. Der Optimismus hat auch mit Air Berlin zu tun.

    Vom 11.01.2019
  • Small Planet Airlines am Flughafen Paderborn/Lippstadt. Paderborn will Small-Planet-Aus trotzen

    Nach dem Ende der Großkundin Small Planet Deutschland ist der Flughafen Paderborn/Lippstadt optimistisch: Tui habe ein deutliches Kapazitätsplus angekündigt. Allerdings wackelt das Engagement von Lauda Motion.

    Vom 04.12.2018
  • A319 von Germania. Germania tritt Insolvenzgerüchten entgegen

    Seit längerer Zeit ranken sich diverse Gerüchte um die Finanzkraft von Germania. Nun tritt die Airline den Spekulationen offensiv entgegen: Man prüfe derzeit Optionen, um den kurzfristigen Liquiditätsbedarf zu sichern. Die Probleme kündigten sich nach airliners.de-Recherchen lange an.

    Vom 08.01.2019

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus